Ein Mann in einem weißen Hemd hält gestresst seinen Kopf in den Händen, während aus den Ecken des Bildes mehrere verschiedene Hände auf ihn zeigen. Ein Symbolbild für Anklage, Mobbing oder Druck.

Die Alkoholindustrie wendet dieselben Taktiken an wie die Tabakindustrie, um Forscher*innen und Aktivist*innen einzuschüchtern, deren Arbeit ihre Gewinne gefährdet.

Bunte Häuser am Hafen von Nyhavn in Kopenhagen bei Abenddämmerung mit beleuchteten Restaurants und Segelbooten im Wasser.

Kinder und Jugendliche sollen beim Kauf von Chips und Süßigkeiten oder an der Kasse in Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften nicht mit Alkohol konfrontiert werden. Das ist das Ziel einer neuen Vereinbarung, die neue Anforderungen an die Platzierung alkoholischer Getränke in Geschäften einführt.

Sepiafarbene Grafik: links Weinflasche und Weinglas, rechts auf schwarzem Hintergrund weißer Text '6 Prozent sind nicht alkohol-arm'.

Die EU steht kurz davor, Weine mit einem Alkoholgehalt von bis zu 6 % Volumenprozent als »alkoholarm« zu kennzeichnen.

Die European Health Alliance on Alcohol (EHAA), die mehr als 1,7 Millionen Mediziner*innen und Gesundheitsdienstleister*innen vertritt, warnt davor, dass dieser Vorschlag die Verbraucher*innen irreführt, ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt und die jahrzehntelangen Fortschritte bei der Reduzierung alkoholbedingter Schäden gefährdet.

Eine Gruppe von sieben glücklichen und lässig gekleideten jungen Erwachsenen, die sich in einem modernen, hellen Raum mit großen Fenstern versammelt haben. Sie lächeln und wirken entspannt, wobei einige von ihnen einander umarmen oder die Arme umeinander legen. Die Gruppe besteht aus verschiedenen Personen, die unterschiedliche ethnische Hintergründe haben, und sie wirken wie eine freundschaftliche oder kollegiale Gruppe, die sich gut versteht. Die Atmosphäre wirkt positiv und einladend.

Alkohol ist nach wie vor bei vielen akademischen und öffentlichen Gesundheitsveranstaltungen, von Networking-Empfängen bis hin zu Konferenzdinner, die Regel. Immer mehr Fachleute fühlen sich jedoch mit dieser Norm unwohl und sehen darin einen Widerspruch zu den Werten der öffentlichen Gesundheit.