Eine Fotomontage zum Thema Alkohol und Krebsrisiko. Im Hintergrund eine Gruppe lächelnder Menschen, die den Daumen hoch zeigen. Im Vordergrund stehen auf schräg abnnehmendem blauen Grund zwei leere Schnapsgläser neben der Darstellung einer Krebszelle.

Jeder zweite Mensch in den Niederlanden erhält im Laufe seines Lebens die Diagnose Krebs. Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Krebsrisiko senken. Verschiedene Krebsarten werden nämlich durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, darunter auch Alkoholkonsum.

Cartoon, in dem ein Fuchs hämisch grinsend eins von neun Hühnern im Arm hält.

Im Jahr 2018 kündigte der damalige Staatssekretär für Gesundheit, Soziales und Sport, Paul Blokhuis, die Nationale Präventionsvereinbarung an, deren Ziel es ist, die Niederlande bis 2040 gesünder zu machen, indem Rauchen, Übergewicht und problematischer Alkoholkonsum reduziert werden. Insgesamt 70 Partner schlossen sich der Vereinbarung an.

Zwei Personen arbeiten an ihren Rechnern. Ins Foto eingeblendet sind verschiedene statistische Diagramme.

Alkoholbedingte Schäden betreffen häufig nicht nur die Alkoholkonsument*innen selbst. Man denke an Verkehrsunfälle, Gewalt oder Kosten für Arbeitgeber*innen. In einem neuen Factsheet listet das Trimbos-Institut auf, was über die (sozialen) Folgen des Alkoholkonsums in den Niederlanden bekannt ist. Neue Analysen zeigen, dass 13,1 Prozent der Erwachsenen in den Niederlanden gelegentlich negative Folgen des Alkoholkonsums anderer erleben. Zum Beispiel Aggressivität, störendes Verhalten oder Streit.