Movendi-Präsidentin Šperková mit Forderung zur Pirorisierung der Alkoholpolitik gegen Lebererkrankungen

Die European Association for the Study of the Liver (EASL) und The Lancet haben einen wegweisenden Bericht über Lebererkrankungen in Europa veröffentlicht. In diesem brandneuen Bericht der EASL-Lancet Liver Commission fordert eine multidisziplinäre Gruppe von Expert:innen einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Lebererkrankungen in Europa: Prävention und Früherkennung statt Behandlung von Komplikationen im Endstadium. Movendi International unterstützt die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels und fordert eine stärkere Konzentration auf das Potenzial der Alkoholpolitik zur Prävention von Lebererkrankungen und zur Förderung der Gesundheit für alle.

Schematische Darstellung der Leber in durchleuchtetem Körper

Lebererkrankungen sind nach den ischämischen Herzkrankheiten die häufigste Ursache für den Verlust von Lebensjahren in Europa. Eines der anhaltenden Probleme ist die Konzentration auf Lebererkrankungen im Endstadium und ihre Komplikationen – Zirrhose und Krebs.

Die Kommission plädiert für einen grundlegenden Wandel, um die Entwicklung fortgeschrittener Lebererkrankungen zu verhindern, indem einfache Methoden zur Früherkennung einer fortschreitenden Leberfibrose zusammen mit Strategien zur Krankheitsvorbeugung eingeführt werden.

Unterversorgte und ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen, darunter auch Kinder, bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, und das erhebliche Stigma, das mit Lebererkrankungen verbunden ist, muss bekämpft werden, einschließlich der Beseitigung von mit Stigma verbundenen Begriffen in der medizinischen Nomenklatur.

Politische Maßnahmen zur Vermarktung, Preisgestaltung und Besteuerung von Alkohol und ungesunden Lebensmitteln sind von entscheidender Bedeutung für die Förderung und Erhaltung der Lebergesundheit.