
Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin
Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes
Jugendschutz
Bild von Free-Photos auf Pixabay
Die Abgabe und der Konsum alkoholischer Getränke und Lebensmittel in der Öffentlichkeit sind an gesetzliche Altersgrenzen gekoppelt: In Gaststätten, im Handel, in Geschäften, an öffentlichen Getränkeständen oder sonstigen öffentlichen Orten müssen diese Altersgrenzen berücksichtigt werden. In Zweifelsfällen müssen Gewerbetreibende und Veranstalter das Alter ihrer Kunden überprüfen, in dem sie sich zum Beispiel einen gültigen Ausweis zeigen lassen. Die Jugendschutz-Bestimmungen müssen durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt gemacht werden. Verstöße von Gewerbetreibenden und Veranstaltern gegen die geltenden Bestimmungen können Geldbußen bis zu 50.000 €, in schweren Fällen Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.
Einheitliche Gesetze zum Mindestalter für den Alkoholkonsum verringern langfristige alkoholbedingte Schäden
- von Frank Lindemann

Diese ökologische Studie untersucht, ob die gesetzlichen Mindestalter für den Alkoholkonsum in den Vereinigten Staaten dauerhafte Auswirkungen auf den Alkoholkonsum und die alkoholbedingte Sterblichkeit im späteren Leben haben.
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Warum Erfahrungsberichte keinen Platz in der Suchtprävention haben und wo die Praxis ansetzen könnte
- von Caroline Kahiu

Drei Gründe, warum Erfahrungsberichte in der Suchtprävention nichts zu suchen haben – ein neuer Blogbeitrag von Gastexpertin Caroline Kahiu.
Caroline skizziert die drei Gründe: Erfahrungsberichte Betroffener in der Suchtprävention fördern oft den Suchtmittelkonsum, verherrlichen Suchtmittel und gehen nicht auf die wirklichen Faktoren ein, die für die Prävention entscheidend sind. Caroline gibt auch Einblicke in die Elemente, die für eine evidenzbasierte Prävention wichtig sind. Und sie erklärt, wo die Praxis der Erfahrungsberichte in der Reaktion auf substanzkonsumbezogene Probleme eine Rolle spielen könnte.
Kinder mit elterlichen Alkoholproblemen erlangen seltener Schulabschluss
- von Frank Lindemann

Elterliche Alkoholprobleme erhöhen in Dänemark und Finnland das Risiko der Kinder, die Schule vorzeitig zu verlassen. Kinder mit elterlichen Alkoholproblemen leiden auch eher an anderen Problemen in ihrer Familie, wie zum Beispiel finanziellen Schwierigkeiten, psychiatrischen Störungen und Scheidungen, die mit dem Schulabbruch in Zusammenhang stehen. Somit besteht für diese Kinder ein höheres Risiko für einen Schulabbruch aufgrund mehrerer kumulativer Risikofaktoren in ihrem Leben.
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