Alkohol und Herz
Kardiolog*innen warnen vor Alkoholkonsum im Interesse einer besseren Herzgesundheit
- von Frank Lindemann

Kardiolog*innen warnen davor, dass bereits geringe Mengen Alkohol pro Tag den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Vorhofflimmern steigern. Moderne genetische Studien zeigen, dass frühere Behauptungen über einen »herzgesunden« Alkoholkonsum falsch waren, da die positiven Effekte tatsächlich auf andere Verhaltensweisen zurückzuführen waren.
Angesichts der Erkenntnisse, dass Alkohol keinerlei Schutz für das Herz-Kreislauf-System bietet und den Herzmuskel sogar aktiv schädigt, empfehlen Expert*innen zunehmend eine alkoholfreie Lebensweise statt einer bloßen Einschränkung des Alkoholkonsums, insbesondere für Patient*innen mit Herzerkrankungen oder kardiovaskulären Risikofaktoren.
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Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- von Frank Lindemann

Das Europäische Herz-Netzwerk (EHN) veröffentlicht sein neues Positionspapier »The Impact of Alcohol Consumption on Cardiovascular Disease« (Der Einfluss des Alkoholkonsums auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen), einen entschiedenen Aufruf zum Handeln, der sich auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse stützt. Das Positionspapier des EHN basiert auf Forschungsarbeiten von Tim Stockwell von der University of Victoria in Kanada. Es widerlegt langjährige Mythen über die angeblichen Vorteile von Alkohol für die Herzgesundheit und betont die dringende Notwendigkeit strengerer Maßnahmen zum Schutz der Herz-Kreislauf-Gesundheit der Bevölkerung und zur Schaffung gesünderer Lebensbedingungen in ganz Europa.
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Geschlechtsspezifische Todesfälle durch Bluthochdruck infolge starken Alkoholkonsums
- von Frank Lindemann

Fast jede*r zweite Erwachsene in den USA leidet an Bluthochdruck, einer der Hauptursachen für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Obwohl dies oft nicht erkannt wird, erhöht starker Alkoholkonsum das Risiko für Bluthochdruck. Die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle in den USA steigt. Bislang wurden jedoch keine geschlechtsspezifischen Veränderungen bei den durch starken Alkoholkonsum verursachten Todesfällen aufgrund von Bluthochdruck quantifiziert – genau das war das Ziel dieser Studie. Sie verwendet bevölkerungsbezogene Attributionsanteile, um den Anteil der durch starken Alkoholkonsum verursachten Todesfälle aufgrund von Bluthochdruck zu schätzen.
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