Nachrichten
Alkoholwerbung vor Grundschule in Marburg verändert
- von Frank Lindemann

Heute wurden in Marburg Werbeplakate für Bier verändert. Das Adbusting-Kollektiv »DIES IRAE« kaperte unter anderem Werbetafeln vor der Sophie-von-Brabant-Schule und versah sie mit Hinweisen wie »Alkoholwerbung vor der Grundschule? Unser Bildungsauftrag! #Alkohol-Lobby«.
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Neue Daten zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland
- von Frank Lindemann

Die heute veröffentlichten Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland zeigen: Immer weniger Jugendliche und junge Erwachsene trinken Alkohol und das Durchschnittsalter beim ersten Glas Alkohol ist gestiegen.
Besonders auffällig ist, dass im Vergleich zur vorherigen Befragung im Jahr 2023 weniger junge Frauen Alkohol konsumierten. Auch beim Rauschtrinken gab es bei ihnen einen signifikanten Rückgang. Bei Jugendlichen und jungen Männern blieb das Rauschtrinken hingegen auf einem hohen Niveau.
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AOK kritisiert niedrige Preise für Tabak und Alkohol
- von Frank Lindemann

Die AOK fordert mehr Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung. Carola Reimann, die Chefin der Krankenkasse, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, Deutschland tue zu wenig, um zu verhindern, dass Menschen überhaupt erst krank werden. Sie sieht vor allem beim Konsum von Alkohol und Tabak Handlungsbedarf und verwies auf eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Demnach sollten gesundheitsschädliche Lebensmittel und Genussmittel verteuert und ihre Verfügbarkeit eingeschränkt werden. Reimann erklärte, das könne beispielsweise bedeuten, dass Alkohol nicht mehr an jeder Tankstelle verkauft wird.
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Gesundheitswarnungen vor den Gefahren des Alkoholkonsums auf Produkten beginnen in Irland zu wirken
- von Frank Lindemann

Eine neue Studie zu Warnhinweisen auf Alkoholverpackungen in Irland kommt zu dem Ergebnis, dass solche Gesundheitswarnungen dazu beitragen können, Verbraucher*innen über alkoholbedingte Gesundheitsrisiken aufzuklären – und das noch bevor die Kennzeichnung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die im »International Journal of Drug Policy« veröffentlichte Studie ergab, dass im Dezember 2025 bereits fast ein Drittel der befragten Erwachsenen die neuen Warnhinweise auf Alkoholprodukten bemerkt hatte.
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