Das Logo zeigt eine Grafik mit einem dunklen Kreis, in dem zwei Kinder in grün und orange nebeneinander mit ausgestreckten Armen hervorspringen. Daneben der Text: Kinder ohne Alkohol und Nikotin.

Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin

Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes

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Schild mit Bierwerbung und Fußballer

Da das wirtschaftliche Überleben in der freien Marktwirtschaft davon abhängig ist, ständig neben der Erhaltung seines Marktanteils neue Kund*innen gewinnen zu müssen, wendet sich auch die Alkoholwerbung zwangsläufig an die heranwachsenden Konsument*innen, also Kinder und Jugendliche.

Mehrere Hände verschiedener Menschen berühren sich als Symbol für Teamarbeit vor einer Europakarte, auf der Norwegen, Litauen, Frankreich und die Türkei grün markiert sind.

Am 16. September 2025 fand das Webinar »Das Verbot von Alkoholwerbung ist keine Illusion: Lehren aus europäischen Ländern mit wirksamen Maßnahmen zur Einschränkung der Alkoholwerbung« statt. Vier Redner*innen aus Norwegen, Frankreich, Litauen und der Türkei, die vom niederländischen Gesundheitsfonds (SGF) und dem Europäischen Zentrum zur Überwachung der Alkoholwerbung EUCAM eingeladen worden waren, berichteten über ihre nationalen Maßnahmen. Zu den Hauptthemen gehörten: Gesetzgebung zur Alkoholwerbung, politische Unterstützung für Beschränkungen, Umsetzung der Strategien und Wirksamkeit der aktuellen Maßnahmen.

Zwei enttäuschte Jungen sitzen mit den Händen vor dem Gesicht auf Tribünenplätzen in einem Stadion.

Diese Studie liefert Einblicke in das Bewusstsein und die Wahrnehmung junger Menschen hinsichtlich Alkoholsponsoring, einschließlich neuer Formen wie Alibi- und NoLo-Marketing.

Die Ergebnisse unterstreichen den weitreichenden Einfluss der Alkoholwerbung auf junge Menschen, selbst in teilweise eingeschränkten Umgebungen. Alibi- und NoLo-Taktiken erhalten die Präsenz von Alkoholmarken im Sport aufrecht, wodurch der Alkoholkonsum potenziell normalisiert und politische Bemühungen zur Verringerung alkoholbedingter Schäden untergraben werden. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit umfassenderer regulatorischer Rahmenbedingungen, die indirekte Marketingstrategien berücksichtigen und den Schutz junger Menschen im Sportsponsoring priorisieren.

Eine Gruppe von Menschen von hinten betrachtet eine große Reklametafel in einer Stadt, die Werbung für ein alkoholisches Getränk zeigt. Das Bild wurde von einer KI generiert.Foto KI-generiert

Eine Schnellübersicht untersuchte die Auswirkungen von Alkoholwerbung auf Menschen mit einer Alkoholkonsumstörung, auf Menschen in der Genesung von einer Alkoholkonsumstörung sowie auf risikoreiche und starke Alkoholkonsument*innen. Die Ergebnisse der 10 eingeschlossenen Studien deuten darauf hin, dass Alkoholwerbung bei diesen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich eine Wirkung hat.