Wodka-Bandenwerbung unter dem Motto 'Spirit of football'.

Sportsponsoring bietet Alkoholunternehmen eine prominente und äußerst attraktive Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen und die Menge und Häufigkeit des Alkoholkonsums zu beeinflussen. Es ist bekannt, dass die Exposition gegenüber Alkoholmarketing mit dem Beginn und der Zunahme des Alkoholkonsums in Verbindung gebracht wird und Berichten zufolge das Rückfallrisiko (bei Personen, die sich in der Entwöhnungsphase befinden) erhöht. Durch Sponsoring können Marken attraktive Assoziationen schaffen und die emotionale Bindung der Fans an Sport und Sportmannschaften nutzen.

Ein Bericht des Institute for Social Marketing and Health, Faculty of Health Sciences and Sport, University of Stirling, für die Scottish Health Action on Alcohol Problems untersucht das Ausmaß des Alkohol-Sportsponsorings in den obersten Ligen des Profifußballs in zehn europäischen Ländern und geht der Frage nach, inwieweit sich unterschiedliche Ansätze zur Beschränkung des Alkohol-Sportsponsorings auf die Sponsoringvereinbarungen der Fußballvereine in diesen Ländern auswirken.

Hand eines Marionettenspielers vor Weinflaschen.

Lobbypedia hat einen Bericht über die deutsche Weinlobby veröffentlicht, der aufdeckt, wie die Weinindustrie gegen die lebensrettende Alkoholpolitik in Deutschland interveniert, wie viel sie für ihre politischen Einmischungen ausgibt, wie die Weinlobby strukturiert ist und wie sie irreführt, täuscht und lügt, wenn es um die Gesundheitsschädlichkeit von Wein geht.

Lobbypedia ist eine Initiative von Lobby Control.

Fußgänger*innen vor Bar in Dublin bei Nacht.

Irland hat in den letzten Jahren weltweit Aufmerksamkeit erregt durch seine Bemühungen, das seit langem bestehende Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Wie viele europäische Länder haben wir einen hohen Alkoholkonsum und besonders riskante Konsummuster.

Blick über eine Blumenwiese auf das Matterhorn. Darin eingeblendet die Titelseite des Schweizer Suchtpanoramas 2024.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie hat sich die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen insgesamt verschlechtert. Besonders betroffen sind Mädchen und junge Frauen. Gleichzeitig hat die Häufigkeit des Suchtmittelkonsums bei Jugendlichen teils zugenommen, teils verharrt sie auf zu hohem Niveau.