Alkohol und Gehirn
Wie Rauschtrinken zu anhaltenden negativen Gefühlen beiträgt
- von Frank Lindemann

Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Entzündung des Gehirns, die durch Immunzellen ausgelöst wird, negative Gefühle verursachen kann, die durch wiederholtes, anhaltendes Rauschtrinken entstehen. Negative Gefühle durch Alkohol können zu einer Alkoholkonsumstörung und zu Depressionen führen. Eine Studie im American Journal of Pathology zeigt, dass Immuntherapien gegen Alkoholkonsumstörungen helfen können.
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Durch Alkohol treten Hirnblutungen früher und stärker auf
- von Frank Lindemann

Hinter einer international beachteten Forschungsarbeit, die zeigt, dass drei alkoholische Getränke pro Tag das Risiko für größere und schwerwiegendere Hirnblutungen deutlich erhöhen, stehen Doktorand*innen aus Aarhus.
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Auch geringer Alkoholkonsum erhöht das Demenzrisiko
- von Frank Lindemann

Alkoholkonsum ist weit verbreitet, beeinflussbar und mit zahlreichen gesundheitlichen Schäden verbunden, doch sein kausaler Zusammenhang mit Demenz ist nach wie vor umstritten. Zwar wurde in einigen Kohorten ein Zusammenhang zwischen starkem Alkoholkonsum und einem erhöhten Demenzrisiko festgestellt, doch sind die Ergebnisse verschiedener Studien und Forschungsdesigns uneinheitlich. Bei Personen mit mäßigem Alkoholkonsum ist die Lage noch unklarer, da manche Forschungsergebnisse auf eine schützende Wirkung mäßigen Alkoholkonsums hindeuten.
Jüngste bildgebende Untersuchungen haben jedoch negative Zusammenhänge mit Demenz-Endophänotypen aufgedeckt, selbst bei geringem Alkoholkonsum. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität der Auswirkungen von Alkohol auf die kognitive Gesundheit und unterstreichen die dringende Notwendigkeit, die tatsächlichen Auswirkungen von Alkohol auf das Demenzrisiko zu klären. Dies ist für die öffentliche Gesundheit von entscheidender Bedeutung, da es das Risikobewusstsein schärfen, präventive Strategien beeinflussen und Gesundheitsempfehlungen für einzelne Personen prägen kann.
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