Vier lachende Menschen – zwei Männer und zwei Frauen – geben sich in einem sonnigen Park freudig High-Five, umgeben von grünen Bäumen.

Der Forschungsstand zu Alkoholkonsum und Gesundheit hat sich in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt. Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) publiziert zwei Dokumente, welche die aktuelle Evidenz systematisch aufarbeiten und für Fachwelt, Verwaltung und Öffentlichkeit zugänglich machen.

Kinderhände spielen auf einem hellen Holztisch mit verschiedenen Spielzeug-Schildern, darunter ein STOP-Schild und ein Erste-Hilfe-Symbol. Die Aufnahme ist in Schwarz-Weiß gehalten und endet oben in einer gezackten Linie, die Berggipfel symbolisieren.

Die Krankenkassenprämien steigen jährlich und die Politik sucht händeringend nach Lösungen zur Kostensenkung. Der Bereich »Sucht und Substanzkonsum« zeigt jedoch eine paradoxe Situation: Er verursacht großes menschliches Leid und Kosten von jährlich acht Milliarden Franken, wovon ein großer Teil von den Prämienzahlenden getragen wird. Die Prävention könnte die Kosten senken. Warum wird sie also nach wie vor vernachlässigt? Ist es Zeit für einen Kurswechsel?

Das »Schweizer Suchtpanorama 2026« zeigt die Zusammenhänge auf und gibt Empfehlungen für Fachleute und Entscheidungsträger*innen, um Suchtprobleme zu verhindern und zu verringern.

Eine Hand zieht vorsichtig einen Holzklotz aus einem hohen, instabilen Turm aus hellen Holzklötzen (ähnlich einem Jenga-Spiel), der bereits gefährlich schief steht und unten teilweise zusammengebrochen ist. Rechts im Bild steht in großer schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund der Text: 'NEIN zu den Budgetkürzungen im Suchtbereich'. Das Bild dient als Metapher dafür, dass finanzielle Kürzungen das Hilfssystem im Suchtbereich destabilisieren und zum Einsturz bringen könnten.

Die Petition »Nein zu den Budgetkürzungen im Suchtbereich« war erfolgreich! Die Petitionsführer Sucht Schweiz, Fachverband Sucht und GREA nehmen erfreut zur Kenntnis, dass sich der National- und der Ständerat für das Jahr 2026 auf Mehrausgaben für Gesundheitsschutz und Prävention in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Franken einigen konnten. 400.000 Franken davon sollen dem Suchtbereich zugutekommen. Damit wird die Hälfte der geplanten Kürzungen zurückgenommen.