Schwangeres Paar steht bei warmem Abendlicht auf einem abgeernteten Stoppelfeld; die blonde Frau in weißer Spitzenunterwäsche und offenem weißem Hemd lächelt, während der Mann in weißem Hemd sie von hinten umarmt und beide gemeinsam ihren Babybauch halten.

Anlässlich des FASD Awareness Day hat die Stiftung Sucht Schweiz die Website schwangerschaft-ohne-alkohol.ch auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. Damit unterstreicht sie ihre zentrale Botschaft für die Gesundheit des Kindes: Alkoholfrei ab der Empfängnis und während der gesamten Schwangerschaft.

Der 9. September ist ein weltweiter Gedenktag für Kinder, die während der Schwangerschaft Alkohol ausgesetzt waren. In der Schweiz kommen jährlich schätzungsweise über 1700 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) zur Welt.

Rückansicht von jungen Schüler*innen mit Rucksäcken, die eine Straße entlanggehen.

Die Ergebnisse der Erhebung »Gesundheit und Lifestyle« zum Konsum von Tabak- und Nikotinprodukten in der Schweiz haben gezeigt: Die meist fruchtigen und süßen Aromen sind einer der Hauptgründe, warum Jugendliche konsumieren. Es ist deshalb wohl kein Zufall, dass die Tabakindustrie nun sämtliche Nikotinprodukte mit entsprechenden Aromen anbietet: Sie zielt ganz bewusst auf Jugendliche ab. Diese Candyfizierung muss gestoppt werden!

Kampagnenmotiv zur Alkoholprävention: Silhouette eines händchenhaltenden Paares vor lila Hintergrund, deren gemeinsamer Schatten die Form einer Flasche bildet. Dazu der Text: »Hinter jeder Alkoholabhängigkeit steht eine Geschichte.«

Menschen mit Alkoholproblemen oder einer Abhängigkeit sehen sich oft mit Vorurteilen und negativen Reaktionen konfrontiert. Das kann dazu führen, dass Betroffene nicht über ihre Situation sprechen und erst spät Unterstützung suchen. Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme am 21. Mai 2026 rückt weitverbreitete Mythen über Alkoholabhängigkeit in den Fokus und setzt ein Zeichen für einen respektvollen und informierten Umgang mit betroffenen Menschen.