Eine Flasche Roséwein mit leerem Etikett und ein gefülltes Weinglas vor einem einfarbig rosa Hintergrund, begleitet von verstreuten Weinkorken und einem kleinen Eukalyptuszweig.

Ellidy schaut auf dem Weg zum Abendessen mit Freunden kurz im Getränkehandel vorbei. Sie sieht sich mit einer Reihe ausdrucksstarker Etiketten konfrontiert, die mit Grafiken, Bildern und Symbolen das Wesen und den Stil der angebotenen Getränke zum Ausdruck bringen.

Sie grenzt die Auswahl nach Rebsorte ein, sucht etwas aus der Region und in ihrer Preisklasse. Sie schwankt zwischen zwei auffälligen Etiketten: einem mit leuchtend rosa Blumen und einem anderen, auf dem das Gesicht einer jungen Frau zu sehen ist, das von Wolken verdeckt wird.

Sie nimmt eines, von dem sie glaubt, dass es der Gruppe, die sie besuchen wird, etwas bedeuten wird.

Mann hält Weinflasche, auf deren Etikett die Worte 'Krebs, Herzkrankheit, Abhängigkeit, FASD' zu lesen sind.

Wenn kanadische Behörden Warnhinweise auf Alkoholprodukten und Mindestpreise in Abhängigkeit von der Anzahl der Standardgetränke in einer Verpackung vorschreiben würden, könnte dies laut einer neuen Studie des Canadian Institute for Substance Use Research (CISUR) der University of Victoria Hunderte von Krebsdiagnosen und Todesfällen verhindern.

Zwei Frauen in Winterjacken stehen auf einem Parkweg und schauen auf ein Clipboard: Die Blonde in Grün zeigt darauf, die Braunhaarige in Pink hält es fest. Im Hintergrund unscharfe Bäume und Spaziergänger.

Eine neue europäische Studie legt nahe, dass das öffentliche Verständnis der Gesundheitsrisiken von Alkohol, insbesondere seines Zusammenhangs mit Krebs, eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, Unterstützung für eine strengere Alkoholpolitik zu gewinnen.

KI generiertes Bild. Junger Mann im dunklen Anzug steht alleine am Kopfende eines leeren Konferenztisches. Er blickt ausdruckslos direkt den Betrachter an. Auf dem Holztisch sind symmetrisch 9 Whisky Flaschen aufgestellt. Über ihm hängt eine einzelne Deckenleuchte. Im Hintergrund Panoramafenster über eine Stadt bei blauer Abenddämmerung. Die Szene hat eine unheimliche, stille angespannte Atmosphäre. Alle Texte auf Etiketten und Plakaten sind unsinnige KI Halluzinationen.KI-generiertes Bild

Die Lobbyarbeit der Tabak- und Alkoholindustrie nutzt soziale Netzwerke und beeinflusst die Politik. Seit mehr als zwanzig Jahren untersucht Karine Gallopel-Morvan, wissenschaftliche Leiterin des Netzwerks RECLAMS (Réseau éclairage sur le lobbying et analyse du marketing des industriels), deren Marketingtechniken. Ihre Forschungen decken Desinformationsstrategien und problematische Praktiken auf, die nach wie vor junge Menschen betreffen, ohne Rücksicht auf die öffentliche Gesundheit.