Vier junge Menschen sitzen an einem Holztisch im Freien, lächeln und schauen gemeinsam auf ihre Smartphones.

Belgiens Ministerrat hat grünes Licht für einen Vorschlag von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke gegeben, die Alkoholwerbung besser und strenger zu regulieren. Auf diese Weise schränkt Belgien die Konfrontation Minderjähriger mit Alkoholwerbung ein und verhindert, dass sich Jugendliche von Werbebotschaften zum Thema Alkohol angezogen fühlen. Darüber hinaus schränkt die Bundesregierung diese Werbung im Internet und in sozialen Medien bei Inhalten ein, die sich an Minderjährige richten. Außerdem wird Alkoholwerbung eine neue Gesundheitswarnung zum Alkoholkonsum enthalten.

Schwangere Frau in weißem Top wird von ihrem Partner von hinten umarmt. Beide halten liebevoll ihren Babybauch, während er sie am Hals küsst. Inniger Moment in hellem Sonnenlicht vor einer Holzwand.

Das italienische Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit dem Istituto Superiore di Sanità (ISS) eine neue nationale Kampagne unter dem Motto »Zero alcol in gravidanza« (Kein Alkohol in der Schwangerschaft) gestartet, um das Bewusstsein für die Risiken des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft zu schärfen.

Die Kampagne begann am 9. September 2026, dem Welt-Aktionstag zur Aufklärung über fetale Alkoholspektrumstörungen, und läuft bis Ende November.

Nahaufnahme einer Hand, die fallende Dominosteine aufhält, während die restlichen Steine noch stehen.

Prävention muss zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden und deutlich stärker als bisher in allen Politikfeldern verankert werden. Darüber sind sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Wissenschaftsrat, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe einig. Angesichts der demografischen Entwicklung, steigender Belastungen für das Gesundheitssystem und der wissenschaftlichen Evidenz für die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen fordern sie in einer gemeinsamen Stellungnahme eine ressortübergreifende Strategie.

Prävention ist demnach als Investition in Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die langfristige Stabilität des Gesundheitssystems zu verstehen.

Schwangeres Paar steht bei warmem Abendlicht auf einem abgeernteten Stoppelfeld; die blonde Frau in weißer Spitzenunterwäsche und offenem weißem Hemd lächelt, während der Mann in weißem Hemd sie von hinten umarmt und beide gemeinsam ihren Babybauch halten.

Anlässlich des FASD Awareness Day hat die Stiftung Sucht Schweiz die Website schwangerschaft-ohne-alkohol.ch auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. Damit unterstreicht sie ihre zentrale Botschaft für die Gesundheit des Kindes: Alkoholfrei ab der Empfängnis und während der gesamten Schwangerschaft.

Der 9. September ist ein weltweiter Gedenktag für Kinder, die während der Schwangerschaft Alkohol ausgesetzt waren. In der Schweiz kommen jährlich schätzungsweise über 1700 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) zur Welt.