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Der Welt-Herz-Tag ist kein Forum für Lobbyarbeit der Alkoholindustrie
- von Frank Lindemann

Am 29. September, dem Welt-Herz-Tag, wird der Europaabgeordnete Dario Nardella (S&D) im Europäischen Parlament eine vom Europäischen Komitee der Weinunternehmen (CEEV) organisierte Veranstaltung zur Rolle des Weins in gesundheitspolitischen Debatten ausrichten.
Europäische Organisationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit halten es für völlig unangemessen, dass ein Europaabgeordneter der Alkoholindustrie in einer gesundheitspolitischen Debatte eine Plattform bietet, insbesondere an einem Tag, der der Sensibilisierung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Prävention gewidmet ist.
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WM-Zuschauer*innen wurden alle sieben Sekunden mit Werbung für Junkfood, Alkohol und Glücksspiel konfrontiert
- von Frank Lindemann

Eine neue Studie hat ergeben, dass während der Berichterstattung über die größte FIFA-Weltmeisterschaft der Geschichte mehr als 93.000 sichtbare Nennungen von Marken verzeichnet wurden, die für ungesunde Lebensmittel und Getränke, Alkohol, Glücksspiel und Spekulationsprodukte werben. Dabei entfielen mit 65.722 Nennungen mehr als sieben von zehn auf Marken für ungesunde Lebensmittel und Getränke.
Lettland: Einschränkungen der Verfügbarkeit von Alkohol haben mehr als 60 Todesfälle verhindert
- von Frank Lindemann

Am Mittwoch, dem 23. September, fand im Gesundheitsministerium eine gemeinsame Sitzung des Koordinierungsrats für Drogenkontrolle und Suchtbekämpfung sowie des Nationalen Rates zur Bekämpfung des Alkoholismus statt. Dabei stellte das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Europa eine erste Bewertung der Auswirkungen der in Lettland eingeführten Maßnahmen zur Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol vor.
Suchtselbsthilfe beim Deutschen Suchtkongress: Teilhabe auf Magenhöhe
- von Frank Lindemann

Die Teilhabe-Botschafter*innen beim Suchtkongress 2026 in Hamburg
Hin zu der Selbstverständlichkeit: Suchtselbsthilfe gestaltet Suchthilfe mit«, sagte Angelika Schels-Bernards beim 25jährigen Jubiläum des Fachausschusses Suchtselbsthilfe (FAS NRW). Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses Drogen und Sucht der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW fügte hinzu: »Wir müssen weg von der Vorstellung: Wir beteiligen die Suchtselbsthilfe, lassen sie partizipieren. Denn wer jemanden partizipieren lässt, verfügt offensichtlich auch über die Möglichkeit, es nicht zu tun. Das ist noch nicht Augenhöhe.«
Seit einigen Jahren engagieren sich auch die Veranstalter*innen des Deutschen Suchtkongresses, diesem Ziel näher zu kommen. Dieses Jahr in Hamburg schufen sie die Möglichkeit für Begegnungen auf Augenhöhe durch die Einladung von »Teilhabe-Botschafter*innen« und luden zu einem Teilhabe-Forum mit Infoständen in der Mittagspause ins Essenszelt ein.
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