Veranstaltungssaal mit Bühne und Publikum. Auf den großen Leinwänden über der Bühne werden Informationen zu einer Rednerin aus der Ukraine (Olha Stefanishyna) und dem aktuellen Redner Dr. Reinhardt eingeblendet.

Der 130. Deutsche Ärztetag hat heute in Hannover eine konsequent wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Suchtmedizin und Suchtpolitik in Deutschland gefordert. Die Abgeordneten sprachen sich für mehr Prävention, eine nachhaltige Stärkung der Suchthilfe und der suchtmedizinischen Kompetenzen sowie den Abbau von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen aus.

Frische Gemüseabteilung im Supermarkt mit grünem Blattsalat und roten Tomaten im Vordergrund, im Hintergrund unscharf weitere Obst- und Gemüseregale mit bunter Auswahl.

Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. »Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (›Alkoholshops‹) erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen«, forderte die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes heute in Hannover.

Fassade der EU-Kommission mit EU-Flaggen davor.

Eine Koalition aus 18 Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens hat beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine Beschwerde eingereicht und dabei Bedenken geäußert, dass die Europäische Kommission den Interessen der Industrie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der neuen EU-Weinpolitik eingeräumt habe, ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu gewährleisten. Die Koalition vereint Gesundheits-, Patienten- und zivilgesellschaftliche Gruppen aus ganz Europa.

Ein stark beschädigtes dunkles Auto mit zerstörter Front steht am Straßenrand und ist mit rot-weißem Absperrband markiert. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge auf einer Straße zu sehen.

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat sich für eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr ausgesprochen, weil niemand zuverlässig einschätzen könne, wann der geltende Grenzwert von 0,5 Promille erreicht ist und wie Alkohol individuell wirkt. Er plädiert dafür, nur mit 0,0 Promille am Straßenverkehr teilzunehmen.