Nachrichten
Save the Date: 65. DHS-Fachkonferenz Sucht vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen
- von Frank Lindemann

Infostand der Guttempler bei der 64. DHS-Fachkonferenz Sucht 2025 in Potsdam.
Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit einhergehende Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenscheinlicher. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen.
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EHYT verfolgt eine neue Strategie: Präventionsarbeit im Bereich des Substanzkonsums verringert Schäden und spart Kosten
- von Frank Lindemann

Die Vertreterversammlung von EHYT, dem finnischen Verband für Suchtprävention, schlägt vor, die Finanzierung der Arbeit zur Prävention des Substanzkonsums aus den Einnahmen aus dem Verkauf von Substanzen und aus dem Glücksspiel sicherzustellen.
Die Tabakindustrie zeigt der Alkoholindustrie, wie man erfolgreich lobbyiert
- von Frank Lindemann

Alkohol und Tabak stehen beide mit schweren Erkrankungen in Zusammenhang, doch die jeweiligen Industrien haben jahrzehntelang daran Zweifel gesät, dass diese Risiken tatsächlich bestehen. Die Journalistin Irene van den Berg deckte auf, wie Zigarettenkonzerne die Behandlung von durch Rauchen verursachten Erkrankungen finanzierten und gleichzeitig Forschungsarbeiten förderten, um ihren Einfluss auszuweiten.
Nur wenige Monate später enthüllte sie, wie die Alkoholindustrie nach dem gleichen Muster wie die Tabakindustrie vorging, um Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit herunterzuspielen.
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Das Drehbuch für illegalen Alkoholhandel: Wie die Alkoholindustrie Daten von Euromonitor als Waffe einsetzte
- von Pierre Andersson

Die wirksamste Waffe der Alkoholindustrie gegen staatliche Initiativen zur Erhöhung der Alkoholsteuern ist die Erstellung eigener »Beweise«. Seit über einem Jahrzehnt finanzieren transnationale Alkoholkonzerne das Unternehmen »Euromonitor International«, um Schätzungen zum illegalen Alkoholkonsum zu erstellen. Diese werden dann über ein Netzwerk aus Lobbygruppen, Medienplatzierungen und Stellungnahmen verbreitet, um wissenschaftlich fundierte Alkoholsteuermaßnahmen anzugreifen und zu untergraben.
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