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Wie die Alkoholindustrie sich als Ratgeber und Beschützer darstellen will
- von James Armstrong

Ich möchte eine der auffälligsten Veränderungen im Alkoholmarketing der letzten zehn Jahre beleuchten: den Wandel der Alkoholindustrie von einem reinen Produktverkäufer hin zu einem selbsternannten Hüter des öffentlichen Wohlergehens. Dies ist der Versuch, den Raum zu besetzen, der durch unterfinanzierte Budgets für Behandlung und Prävention entstanden ist.
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Was halten alkoholabhängige Menschen von der Alkoholpreispolitik?
- von Lauren McMillan

Die Preis- und Steuerpolitik im Bereich Alkohol gehört zu den wirksamsten und wissenschaftlich am besten belegten Maßnahmen zur Bewältigung alkoholbedingter Schäden. Weniger klar ist jedoch, wie wirksam sie bei der Senkung des Alkoholkonsums bei Menschen mit Alkoholkonsumstörung ist.
Einige Expert*innen argumentieren, dass Menschen mit einer Alkoholkonsumstörung sich Alkohol unabhängig von den Kosten beschaffen und möglicherweise andere schädliche Verhaltensweisen an den Tag legen, wie den Konsum illegaler Drogen, Ladendiebstahl oder die Kürzung der Ausgaben für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel oder Heizkosten. Eine kleine Anzahl von Belegen deutet darauf hin, dass Menschen mit einer Abhängigkeit diese Bedenken teilen und in einigen Fällen finanzielle Schwierigkeiten erleben, wenn politische Änderungen Alkohol weniger erschwinglich machen.
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Aktionstag Alkoholprobleme 2026 räumt mit Vorurteilen auf
- von Frank Lindemann

Menschen mit Alkoholproblemen oder einer Abhängigkeit sehen sich oft mit Vorurteilen und negativen Reaktionen konfrontiert. Das kann dazu führen, dass Betroffene nicht über ihre Situation sprechen und erst spät Unterstützung suchen. Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme am 21. Mai 2026 rückt weitverbreitete Mythen über Alkoholabhängigkeit in den Fokus und setzt ein Zeichen für einen respektvollen und informierten Umgang mit betroffenen Menschen.
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»Dringlichkeit«: Das Wort, das der Weinindustrie die Vereinnahmung der EU-Politik erleichtert
- von Frank Lindemann

In dieser Analyse deckt Sindra Berndt auf, wie die Europäische Kommission das einzige Wort »Dringlichkeit« einsetzte, um der Weinindustrie privilegierten Zugang zu verschaffen, damit diese die EU-Politik in ihrem eigenen engen Interesse mitgestalten konnte, während die öffentliche Konsultation umgangen, auf eine Folgenabschätzung verzichtet und Stimmen aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgeblendet wurden.
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