Nachrichten
Marburger Bund will Supermärkte, Tankstellen und Kioske von Hochprozentigem befreien
- von Frank Lindemann

Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. »Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (›Alkoholshops‹) erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen«, forderte die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes heute in Hannover.
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Grönland diskutiert über eine nationale Alkoholpolitik, bei der die Rechte der Kinder im Mittelpunkt stehen
- von Frank Lindemann

Das grönländische Parlament, das Inatsisartut, hat eine Debatte darüber geführt, ob das Land eine nationale Alkoholpolitik entwickeln sollte, bei der die Rechte der Kinder als Leitprinzip dienen. Die Debatte, die am 13. Mai 2026 stattfand, wurde von Nivi Rosing von der Partei Inuit Ataqatigiit angeregt und befasste sich mit der Frage, wie Grönland die individuelle Freiheit der Erwachsenen mit dem Schutz der Kinder vor alkoholbedingten Schäden in Einklang bringen sollte.
Die Alkoholindustrie hat Frauen im Visier, doch Alkoholpolitik ist weitgehend blind gegenüber Genderaspekten
- von Carol Emslie

Dieser Blogbeitrag von Prof. Carol Emslie zeigt, wie wenig wir darüber wissen, inwiefern sich Maßnahmen zur Verringerung alkoholbedingter Schäden auf Männer und Frauen gleichermaßen oder unterschiedlich auswirken.
Frauen als Zielgruppe der Alkoholindustrie in Sri Lanka
- von Nidarshana Sellardui

Frauen in Sri Lanka leben größtenteils alkoholfrei. Dennoch sind sie nach wie vor mit schwerwiegenden alkoholbedingten Schäden konfrontiert. Und nun nimmt die Alkoholindustrie sie aggressiv ins Visier und nutzt »Ladies’ Night«-Aktionen, trinkfertige alkoholische Produkte und sogar die Sprache der Frauenrechte, um einen neuen Markt zu erschließen.
Nidarshana Sellardui von ADIC Sri Lanka deckt auf, wie diese kalkulierten Taktiken genau jene Missstände verschärfen, unter denen Frauen ohnehin schon leiden: geschlechtsspezifische Gewalt, wirtschaftliche Benachteiligung und Einschränkungen ihrer Freiheit im öffentlichen Leben.
Da die Alkoholindustrie bewusst gegen geltende Vorschriften und Standards verstößt, fordern die Menschen von der Regierung, eine industriefreundliche Haltung abzulehnen und das Recht der Bevölkerung auf ein Leben ohne alkoholbedingte Schäden zu fördern.
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