Veranstaltungssaal mit Bühne und Publikum. Auf den großen Leinwänden über der Bühne werden Informationen zu einer Rednerin aus der Ukraine (Olha Stefanishyna) und dem aktuellen Redner Dr. Reinhardt eingeblendet.

Der 130. Deutsche Ärztetag hat heute in Hannover eine konsequent wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Suchtmedizin und Suchtpolitik in Deutschland gefordert. Die Abgeordneten sprachen sich für mehr Prävention, eine nachhaltige Stärkung der Suchthilfe und der suchtmedizinischen Kompetenzen sowie den Abbau von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen aus.

Frische Gemüseabteilung im Supermarkt mit grünem Blattsalat und roten Tomaten im Vordergrund, im Hintergrund unscharf weitere Obst- und Gemüseregale mit bunter Auswahl.

Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. »Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (›Alkoholshops‹) erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen«, forderte die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes heute in Hannover.

Katuaq, das Kulturzentrum in Grönlands Hauptstadt Nuuk: Modernes, dunkel verkleidetes Gebäude mit geschwungener Dachlinie an einer Straße; davor Fahnenmasten, große Steine und im Hintergrund ein rotes Haus unter klarem blauem Himmel.

Das grönländische Parlament, das Inatsisartut, hat eine Debatte darüber geführt, ob das Land eine nationale Alkoholpolitik entwickeln sollte, bei der die Rechte der Kinder als Leitprinzip dienen. Die Debatte, die am 13. Mai 2026 stattfand, wurde von Nivi Rosing von der Partei Inuit Ataqatigiit angeregt und befasste sich mit der Frage, wie Grönland die individuelle Freiheit der Erwachsenen mit dem Schutz der Kinder vor alkoholbedingten Schäden in Einklang bringen sollte.

Eine Draufsicht auf die Hände verschiedener Menschen, die unterschiedliche Geschlechtssymbole auf einem weißen Tisch halten.

Dieser Blogbeitrag von Prof. Carol Emslie zeigt, wie wenig wir darüber wissen, inwiefern sich Maßnahmen zur Verringerung alkoholbedingter Schäden auf Männer und Frauen gleichermaßen oder unterschiedlich auswirken.