Porträt von Ayla Chorley, Geschäftsführerin der Foundation for Alcohol Research and Education (FARE) neben ihrem Zitat: Eine gute Alkoholpolitik schreibt den Menschen nicht vor, wie sie ihr Leben zu leben haben. Es geht darum zu erkennen, dass wir gemeinsam Verantwortung tragen, zu handeln, wenn ein Produkt weitreichende, vorhersehbare Schäden verursacht. Nichts zu tun ist keine neutrale Entscheidung.

Ich habe mich nie besonders für Vorsätze interessiert, aber ich denke, dass der Beginn eines neuen Jahres eine gute Gelegenheit ist, darüber nachzudenken, was man hinter sich lassen möchte.

Wenn wir das Jahr 2026 beginnen und einen Blick auf die Alkoholpolitik werfen, gibt es einige wichtige Diskussionen, die wir führen müssen. Es gibt aber auch solche, die wir einfach nicht fortsetzen können, wenn wir echte Fortschritte sehen wollen.

Eine Fotomontage zum Thema Alkohol und Krebsrisiko. Im Hintergrund eine Gruppe lächelnder Menschen, die den Daumen hoch zeigen. Im Vordergrund stehen auf schräg abnnehmendem blauen Grund zwei leere Schnapsgläser neben der Darstellung einer Krebszelle.

Jeder zweite Mensch in den Niederlanden erhält im Laufe seines Lebens die Diagnose Krebs. Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Krebsrisiko senken. Verschiedene Krebsarten werden nämlich durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, darunter auch Alkoholkonsum.

Eine vierköpfige Familie steht glücklich an einem Sandstrand am Meer. Im Vordergrund ist eine Grafik eingeblendet, die aus einem roten Aufwärtspfeil und sechs Stapeln Goldmünzen besteht, die von links nach rechts immer höher werden. Dies symbolisiert finanzielles Wachstum, steigende Ersparnisse oder wirtschaftlichen Erfolg.

Die Beweislage ist eindeutig: Gut konzipierte Steuern auf ungesunde Produkte bieten einen klaren »Dreifachgewinn«: bessere Gesundheitsergebnisse, stärkere öffentliche Finanzen und geringere langfristige Kosten.

Nahaufnahme von drei Gläsern mit dunklem, kohlensäurehaltigem Getränk, reichlich Eiswürfeln und deutlichem Kondenswasser an den kalten Glaswänden.

Aufgrund der in den meisten Ländern konstant niedrigen Steuersätze werden zuckerhaltige und alkoholische Getränke immer billiger. Das hat insbesondere bei Kindern und jungen Erwachsenen fatale Folgen: Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und Verletzungen.