Frau in weißem Oberteil hält eine rosa Schleife als Symbol für die Brustkrebsvorsorge in den Händen.

Alkohol ist ein bedeutender vermeidbarer Risikofaktor für Krebs. Dennoch ist der potenzielle krebspräventive Einfluss von bevölkerungsweiten Maßnahmen zur Alkoholkontrolle bislang nicht quantifiziert worden; die vorliegende Studie liefert die ersten entsprechenden Schätzungen für die Europäische Union (EU).

Drei Personen stehen an der Ecke des Paul-Löbe-Hauses in Berlin mit einem Plakat, auf dem steht, dass 109082 Menschen fordern, Alkoholwerbung zu verbieten. Im Hintergrund ist das Gebäude des Bundestages zu sehen.
Carolin Schürmann, Frank Lindemann und Christina Reich zur Übergabe der Petition vor dem Bundestag.

Die Petition »Alkoholwerbung verbieten« stößt auf breite gesellschaftliche Zustimmung und erzielte innerhalb weniger Tage im Februar 2026 zur Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien von NACOA Deutschland über 100.000 Unterschriften.

Gestern übergab Petitendin Carolin Schürmann zusammen mit Christina Reich vom NACOA-Vorstand 109.082 Unterschriften an den Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck. Frank Lindemann vom Team Alkoholpolitik der Guttempler begleitete sie in Berlin.

Porträt von Linda Heitmann, Berichterstatterin für Drogen- und Suchtpolitik der Grünen im Bundestag, neben ihrem Ziatat: Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland noch immer in einem Umfeld auf, in dem Alkohol nahezu selbstverständlich verfügbar und sichtbar ist und breit beworben wird.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen umfassenden Antrag zur systematischen Stärkung der Alkoholprävention in Deutschland verabschiedet, den sie Mitte Juni anlässlich der Aktionswoche Alkohol in den Bundestag einbringen wird.

Im Mittelpunkt stehen dabei ein besserer Kinder- und Jugendschutz sowie die Aufforderung an die Bundesregierung, ein umfassendes Alkoholpräventionsgesetz auf den Weg zu bringen. Die Grünen schlagen hierfür verschiedene wirksamere Maßnahmen und Bausteine gegen alkoholbedingte Gesundheitsrisiken vor.

Ein Fußballspieler dribbelt den Ball auf einem Fußballplatz in einem flutlichtbeleuchteten Freiluftstadion voller Zuschauer*innen unter einem stürmischen Abendhimmel.

Die FIFA-Männerfußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten beginnt in wenigen Tagen. Movendi International startet gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Initiative, die sie als Bewegung gemeinsam ins Leben gerufen haben und bei der junge Menschen im Mittelpunkt stehen.

Schätzungsweise 6 Milliarden Menschen werden das Fußballturnier verfolgen, darunter bis zu 1,7 Milliarden Kinder und Jugendliche. Die Alkoholkonzerne wissen das und bereiten sich darauf vor, ihr schädliches Produkt an so viele Menschen wie möglich zu vermarkten.

Kinder und Jugendliche gehören zu denjenigen, die davon am stärksten betroffen sind. Wenn Alkoholwerbung im Fußball allgegenwärtig ist – auf Trikots, in Stadien und in den sozialen Medien –, beginnt sie sich von Kindheit an wie ein normaler, selbstverständlicher Bestandteil des Spiels anzufühlen.