Nachrichten
Italien startet Kampagne »Kein Alkohol in der Schwangerschaft«
- von Frank Lindemann

Das italienische Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit dem Istituto Superiore di Sanità (ISS) eine neue nationale Kampagne unter dem Motto »Zero alcol in gravidanza« (Kein Alkohol in der Schwangerschaft) gestartet, um das Bewusstsein für die Risiken des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft zu schärfen.
Die Kampagne begann am 9. September 2026, dem Welt-Aktionstag zur Aufklärung über fetale Alkoholspektrumstörungen, und läuft bis Ende November.
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Alle Ministerien müssen Gesundheitsprävention im Blick haben
- von Frank Lindemann

Prävention muss zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden und deutlich stärker als bisher in allen Politikfeldern verankert werden. Darüber sind sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Wissenschaftsrat, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe einig. Angesichts der demografischen Entwicklung, steigender Belastungen für das Gesundheitssystem und der wissenschaftlichen Evidenz für die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen fordern sie in einer gemeinsamen Stellungnahme eine ressortübergreifende Strategie.
Prävention ist demnach als Investition in Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die langfristige Stabilität des Gesundheitssystems zu verstehen.
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Für eine alkoholfreie Schwangerschaft
- von Frank Lindemann

Anlässlich des FASD Awareness Day hat die Stiftung Sucht Schweiz die Website schwangerschaft-ohne-alkohol.ch auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. Damit unterstreicht sie ihre zentrale Botschaft für die Gesundheit des Kindes: Alkoholfrei ab der Empfängnis und während der gesamten Schwangerschaft.
Der 9. September ist ein weltweiter Gedenktag für Kinder, die während der Schwangerschaft Alkohol ausgesetzt waren. In der Schweiz kommen jährlich schätzungsweise über 1700 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) zur Welt.
Litauen verstärkt seine Reaktion auf FASD
- von Frank Lindemann

Das Universitätsklinikum Klaipeda verstärkt seine Bemühungen, die Erkennung von fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) in Litauen zu verbessern – im Rahmen des internationalen FASD-Bridge-Projekts, das gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und Polen durchgeführt wird.
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