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Die Expansion der Alkoholindustrie im Globalen Süden unter der Lupe
- von Frank Lindemann

Karte KI-generiert
Politiker*innen bestechen. Die Alkoholpolitik der Regierungen selbst bestimmen. Kinder mit billigen Einwegbeuteln und Miniflaschen ansprechen. Wanderarbeiter*innen unter Bedingungen ausbeuten, die als moderne Sklaverei bezeichnet werden. Das ist die Alkoholindustrie im Globalen Süden.
Während die Märkte in den wohlhabenderen Ländern stagnieren, investieren Giganten wie Diageo, AB InBev und Heineken Milliarden in Afrika, Asien und Lateinamerika – und erzielen dabei enorme Gewinne, während sie Sucht, geschlechtsspezifische Gewalt und vermeidbare Todesfälle hinterlassen. Über 95 % des Wertes der großen Alkoholkonzerne liegen in Europa und den USA. Das Geld fließt ab. Der Schaden bleibt.
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Aktionswoche für Kinder von Eltern mit Suchterkrankung
- von Frank Lindemann

Schätzungsweise 100.000 Kinder in der Schweiz wachsen in einem von Alkohol oder anderen Suchtmitteln schwer belasteten Elternhaus auf. Die diesjährige Nationale Aktionswoche, die von Sucht Schweiz koordiniert wird, findet vom 16. bis zum 22. März statt. In 15 Kantonen führen zahlreiche Organisationen 38 Aktionen durch.
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Sex, Pink und Empowerment werden genutzt, um Alkohol an Frauen zu verkaufen. Das gefällt ihnen nicht immer
- von Kristen Foley, Belinda Lunney, Paul Ward

Ellidy schaut auf dem Weg zum Abendessen mit Freunden kurz im Getränkehandel vorbei. Sie sieht sich mit einer Reihe ausdrucksstarker Etiketten konfrontiert, die mit Grafiken, Bildern und Symbolen das Wesen und den Stil der angebotenen Getränke zum Ausdruck bringen.
Sie grenzt die Auswahl nach Rebsorte ein, sucht etwas aus der Region und in ihrer Preisklasse. Sie schwankt zwischen zwei auffälligen Etiketten: einem mit leuchtend rosa Blumen und einem anderen, auf dem das Gesicht einer jungen Frau zu sehen ist, das von Wolken verdeckt wird.
Sie nimmt eines, von dem sie glaubt, dass es der Gruppe, die sie besuchen wird, etwas bedeuten wird.
Eine starke Alkoholpolitik könnte Krebserkrankungen in Kanada reduzieren
- von Frank Lindemann

Wenn kanadische Behörden Warnhinweise auf Alkoholprodukten und Mindestpreise in Abhängigkeit von der Anzahl der Standardgetränke in einer Verpackung vorschreiben würden, könnte dies laut einer neuen Studie des Canadian Institute for Substance Use Research (CISUR) der University of Victoria Hunderte von Krebsdiagnosen und Todesfällen verhindern.
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