Schwarz-weißer Fußball, der ins Tornetz einschlägt – Nahaufnahme eines Treffers vor blauem Himmel.

Alcohol Action Ireland (AAI), die nationale, unabhängige Interessenvertretung zur Eindämmung alkoholbedingter Schäden, betrachtet die erneuten Forderungen nach einer Verlängerung der Ausschankzeiten mit Besorgnis. Dabei wird die Teilnahme Irlands an der diesjährigen Weltmeisterschaft als mögliches »Pilotprojekt« für eine solche Verlängerung ins Gespräch gebracht, sollte sich die Herrenmannschaft für das Turnier in den USA qualifizieren.

3D-Relief-Weltkarte, zentriert auf den Atlantischen Ozean. Sie zeigt Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika und Westasien. Die Karte hat topographische Schattierung: grün für bewachsene Gebiete, braun/wüstenfarben für trockene Regionen, tiefblau für Ozeane. Die Karte ist KI-generiert.
Karte KI-generiert

Politiker*innen bestechen. Die Alkoholpolitik der Regierungen selbst bestimmen. Kinder mit billigen Einwegbeuteln und Miniflaschen ansprechen. Wanderarbeiter*innen unter Bedingungen ausbeuten, die als moderne Sklaverei bezeichnet werden. Das ist die Alkoholindustrie im Globalen Süden.

Während die Märkte in den wohlhabenderen Ländern stagnieren, investieren Giganten wie Diageo, AB InBev und Heineken Milliarden in Afrika, Asien und Lateinamerika – und erzielen dabei enorme Gewinne, während sie Sucht, geschlechtsspezifische Gewalt und vermeidbare Todesfälle hinterlassen. Über 95 % des Wertes der großen Alkoholkonzerne liegen in Europa und den USA. Das Geld fließt ab. Der Schaden bleibt.

Text: 'Mama trinkt, Papa trinkt. 16. - 22. März 2026. Nationale Aktionswoche für Kinder von Eltern mit Suchterkrankung.' Rechts daneben eine hellblaue Silhouette einer erwachsenen Person, die mit zwei kleinen Kindern an der Hand in einen Lichtkegel geht. Unten rechts das Logo von Sucht Schweiz.

Schätzungsweise 100.000 Kinder in der Schweiz wachsen in einem von Alkohol oder anderen Suchtmitteln schwer belasteten Elternhaus auf. Die diesjährige Nationale Aktionswoche, die von Sucht Schweiz koordiniert wird, findet vom 16. bis zum 22. März statt. In 15 Kantonen führen zahlreiche Organisationen 38 Aktionen durch.

Eine Flasche Roséwein mit leerem Etikett und ein gefülltes Weinglas vor einem einfarbig rosa Hintergrund, begleitet von verstreuten Weinkorken und einem kleinen Eukalyptuszweig.

Ellidy schaut auf dem Weg zum Abendessen mit Freunden kurz im Getränkehandel vorbei. Sie sieht sich mit einer Reihe ausdrucksstarker Etiketten konfrontiert, die mit Grafiken, Bildern und Symbolen das Wesen und den Stil der angebotenen Getränke zum Ausdruck bringen.

Sie grenzt die Auswahl nach Rebsorte ein, sucht etwas aus der Region und in ihrer Preisklasse. Sie schwankt zwischen zwei auffälligen Etiketten: einem mit leuchtend rosa Blumen und einem anderen, auf dem das Gesicht einer jungen Frau zu sehen ist, das von Wolken verdeckt wird.

Sie nimmt eines, von dem sie glaubt, dass es der Gruppe, die sie besuchen wird, etwas bedeuten wird.