Trojanisches Pferd mit Aufschrift '0,0'

Alcohol Action Ireland (AAI), die irische unabhängige Interessenvertretung zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden, begrüßt die heutige Einführung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Gesetzes über die öffentliche Gesundheit (Alkohol) 2025 durch den sozialdemokratischen Abgeordneten Pádraig Rice im irischen Parlament (Dáil Éireann).

Eine Person in weißem Hemd arbeitet an einem Holztisch im Büro. Sie bedient einen Taschenrechner mit einer Hand, während die andere einen Stift hält. Auf dem Tisch liegen Dokumente mit farbigen Diagrammen, ein Laptop und ein Smartphone. Durch große Fenster fällt Tageslicht ein.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es keinen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum gibt. Auf dieser Grundlage hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung neue Risikostufen des Alkoholkonsums definiert. Forschende des Robert Koch-Instituts (RKI) haben daraufhin den Alkoholkonsum in Deutschland neu bewertet. Demnach konsumieren 33 % der Erwachsenen Alkohol in einem Umfang, bei dem von einem moderaten bis hohen gesundheitlichen Risiko auszugehen ist.

Das bedeutet, sie trinken drei oder mehr alkoholische Getränke pro Woche. Männer weisen mit 44 % ein solches Konsumverhalten deutlich häufiger auf als Frauen mit 21 %. Der Konsum nahm bei beiden Geschlechtern in höheren Bildungsgruppen zu. Lediglich 21 % der Erwachsenen geben an, gar keinen Alkohol zu trinken. Die Daten stammen aus der RKI-Studie »Gesundheit in Deutschland aktuell«, bei der mehr als 20.000 Menschen befragt wurden.

Ein Mann in einem weißen Hemd hält gestresst seinen Kopf in den Händen, während aus den Ecken des Bildes mehrere verschiedene Hände auf ihn zeigen. Ein Symbolbild für Anklage, Mobbing oder Druck.

Die Alkoholindustrie wendet dieselben Taktiken an wie die Tabakindustrie, um Forscher*innen und Aktivist*innen einzuschüchtern, deren Arbeit ihre Gewinne gefährdet.

Bunte Häuser am Hafen von Nyhavn in Kopenhagen bei Abenddämmerung mit beleuchteten Restaurants und Segelbooten im Wasser.

Kinder und Jugendliche sollen beim Kauf von Chips und Süßigkeiten oder an der Kasse in Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften nicht mit Alkohol konfrontiert werden. Das ist das Ziel einer neuen Vereinbarung, die neue Anforderungen an die Platzierung alkoholischer Getränke in Geschäften einführt.