Mit Unterstützung der Europäischen Union und einiger europäischer Mitgliedsstaaten konnte das Projekt »EUCAM« durchgeführt werden als auch weitere Untersuchungsarbeit angestossen werden. Eucam könnte frei übersetzt werden mit: Europäisches Zentrum zur Überwachung der Alkoholwerbung. In Deutschland ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) beteiligt.

Bereits Anfang 2011 erschien eine Broschüre, leider nur in englischer Sprache, die unter dem Titel »Die sieben Kernaussagen der Alkoholindustrie« erschien. Sie finden diese lesenswerte Broschüre unter >>Dokumente>>Grundsatzpapiere>>Europäische Union

Nach einem Kabinettsbeschluss stellte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, Mitte März die „Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik“ vor. Die Hoffnung, dass damit auch der Startschuss für eine wissenschaftlich begründete und wirkungsvolle Alkoholpolitik gefallen sei, erwies sich aber als falsch. Schon der Beifall der Brauer zur Strategie stimmte skeptisch, die Durchsicht der Papiere zeigt deutlich: Hier will niemand ernsthaft die alkoholbedingten Schäden und Probleme in Deutschland reduzieren.

Alkoholpolitik.de informiert mit der Pressemeldung von »Alcohol Justice« aus den USA über eine makabre Einflussnahme des Fußball-Weltverbandes FIFA auf die Regierung von Brasilien. Dieser würde mit dem Gesetz ihr hoheitliches Recht zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit genommen. Hier der Text:

Andrea Lavesson, Präsidentin des europäischen Jugendverbandes ACTIVE – sobriety, friendship, peace fordert anlässlich der CoA-Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien weitere Schritte, um zu verhindern, dass die Kindheit vieler Kinder in Europa durch Sucht im Elternhaus zerstört wird: »Der Valentinstag bietet die beste Gelegenheit, unsere Herzen zu öffnen und das Leid von 9 Millionen unschuldigen Kindern in Europa wahrzunehmen.«