Sechs Jugendliche (drei Jungen und drei Mädchen) stehen nebeneinander an einer weißen Wand mit Stuckverzierung. Alle blicken auf ihre Smartphones und tragen legere Freizeitkleidung wie Jeans, T-Shirts und Sneaker.

Laut den Ergebnissen einer neuen Forschungsstudie, die im Journal »Lancet Public Health« unter dem Titel »Association between exposure to digital alcohol marketing and alcohol use: a systematic review and meta-analysis« veröffentlicht wurde, stehen das Auftreten von Rauschtrinken, der jüngste Alkoholkonsum und die Anfälligkeit für Alkoholkonsum bei Jugendlichen in Zusammenhang mit digitalem Alkoholmarketing. Die von Forscher*innen der Rutgers School of Public Health durchgeführte Studie ist eine systematische Überprüfung und Metaanalyse, für die Daten aus 31 zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 1. Februar 2025 in sechs Online-Datenbanken veröffentlichten Studien verwendet wurden.

Das Titelbild des Berichts »Alcohol's Harm to Others in Australia« liegt vor der Fassade eines modernen Gebäudes mit einem sich wiederholenden Muster von Fenstern und Schatten.

Ein wegweisender Bericht unter der Leitung der La Trobe University hat das wahre Ausmaß der durch Alkohol verursachten Schäden in Australien aufgezeigt.

Panoramablick auf die Skyline von Auckland, Neuseeland, mit dem Sky Tower und dem Hafen. Über das Bild ist das Titelblatt eines Berichts mit dem Titel 'Reconsidering our low-risk alcohol advice: The dark influence of the alcohol industry' (Überdenken unserer Ratschläge für risikoarmen Alkoholkonsum: Der dunkle Einfluss der Alkoholindustrie) gelegt.

Ein wachsender Konsens unter Expert*innen bestätigt, dass es keinen für die Gesundheit unbedenklichen Alkoholkonsum gibt. Groß angelegte Studien zeigen nun, dass Alkoholkonsum das Risiko für viele chronische Krankheiten in einem klaren Dosis-Wirkungs-Verhältnis erhöht, selbst bei geringem Konsum. Viele Länder haben auf diese Erkenntnisse reagiert und ihre nationalen Empfehlungen für risikoarmen Alkoholkonsum gesenkt. Aotearoa Neuseeland überprüft derzeit seine eigenen Richtlinien – ein positiver und längst überfälliger Schritt.