Eine kleine Gruppe junger Erwachsener sitzt gemeinsam im Gras und verbringt Zeit miteinander. Sie sind alle leger in herbstlicher Kleidung angezogen und lachen, während sie die frische Luft und die gemeinsame Zeit genießen.

Altersgrenzen für den Alkoholkonsum stehen selten im Mittelpunkt der Diskussionen zur Alkoholpolitik. Doch es gibt triftige Gründe, warum dies der Fall sein sollte, schreibt Pierre Andersson. Anhand einer brandneuen US-Studie sowie wegweisender schwedischer und finnischer Forschungsergebnisse zeigt er auf, wie sich die gesetzliche Mindestaltersgrenze für den Alkoholkonsum über Jahrzehnte hinweg auf die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen auswirkt. Die sich verdichtenden Erkenntnisse liefern überzeugende Argumente dafür, dass 21 das weltweite Mindestalter für den legalen Alkoholkonsum sein sollte.

Junge kambodschanische Frau hält sich mit beiden Händen den Mund zu, im Hintergrund stehen mehrere junge Menschen mit Protestschildern, darunter eines mit der Aufschrift 'Stop Big Alcohol from Targeting Cambodian Youth'. Die Szene zeigt eine Protestaktion gegen Alkoholwerbung, die sich an kambodschanische Jugendliche richtet.

Eine dänische Untersuchung von Danwatch hat aufgedeckt, wie Carlsberg seine Bemühungen verstärkt, junge Menschen in Kambodscha anzusprechen – ein Markt, der bis 2033 voraussichtlich um mehr als 118 % auf über 2,4 Milliarden US-Dollar wachsen wird.

Die Ergebnisse zeigen, dass Carlsberg bei der Markteinführung von »Angkor Sky« im Jahr 2024 auf jugendorientierte Marketingstrategien setzte, darunter TikTok-Tänze, Fußballszenen und junge Influencer*innen Anfang zwanzig, die K-Pop-Stars ähneln.

In dem Artikel stellt Maik Dünnbier von Movendi fest, dass diese Taktiken darauf abzielen, ein jüngeres Publikum, darunter auch Minderjährige, anzusprechen, indem sie eine Erzählweise und Ästhetik mit »guter Stimmung« nutzen, die bei der Jugendkultur Anklang finden.

Nahaufnahme einer Hand, die eine braune Bierflasche gegen einen unscharfen Innenhintergrund hält. Das weiße Etikett der Flasche trägt in schwarzer Großschrift den warnenden Text „Alkohol macht Krebs“ sowie darunter in kleinerer Schrift „Keine sichere Menge“.

Das öffentliche Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und einem erhöhten Krebsrisiko ist seit Februar 2025 unverändert geblieben: Laut einer neuen Umfrage des Annenberg Public Policy Center (APPC) der University of Pennsylvania gibt mehr als die Hälfte der US-Amerikaner*innen an, dass regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöht, später an Krebs zu erkranken.