Nahaufnahme eines schwarz-weißen Fußballs, der sich in die Maschen eines Tornetzes drückt, mit unscharfem blauen Himmel und Stadion im Hintergrund.

Mitten in der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2026 ist das Paradoxon wieder aufgetaucht, dass die weltweit beliebteste Sportart dazu genutzt wird, den Alkoholkonsum zu normalisieren und zu bewerben.

Zwar ist es verständlich, dass eine Organisation wie der Weltfußballverband (FIFA) bestrebt ist, ihre Gewinne durch Sponsoring von Brauereiriesen wie AB InBev zu maximieren, doch ist die Bereitschaft der Gastgeberländer, den Alkoholkonsum zu fördern, überraschend.

Ein Fußballspieler dribbelt den Ball auf einem Fußballplatz in einem flutlichtbeleuchteten Freiluftstadion voller Zuschauer*innen unter einem stürmischen Abendhimmel.

Die FIFA-Männerfußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten beginnt in wenigen Tagen. Movendi International startet gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Initiative, die sie als Bewegung gemeinsam ins Leben gerufen haben und bei der junge Menschen im Mittelpunkt stehen.

Schätzungsweise 6 Milliarden Menschen werden das Fußballturnier verfolgen, darunter bis zu 1,7 Milliarden Kinder und Jugendliche. Die Alkoholkonzerne wissen das und bereiten sich darauf vor, ihr schädliches Produkt an so viele Menschen wie möglich zu vermarkten.

Kinder und Jugendliche gehören zu denjenigen, die davon am stärksten betroffen sind. Wenn Alkoholwerbung im Fußball allgegenwärtig ist – auf Trikots, in Stadien und in den sozialen Medien –, beginnt sie sich von Kindheit an wie ein normaler, selbstverständlicher Bestandteil des Spiels anzufühlen.

Eine Draufsicht auf die Hände verschiedener Menschen, die unterschiedliche Geschlechtssymbole auf einem weißen Tisch halten.

Dieser Blogbeitrag von Prof. Carol Emslie zeigt, wie wenig wir darüber wissen, inwiefern sich Maßnahmen zur Verringerung alkoholbedingter Schäden auf Männer und Frauen gleichermaßen oder unterschiedlich auswirken.