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Was halten alkoholabhängige Menschen von der Alkoholpreispolitik?
- von Lauren McMillan

Die Preis- und Steuerpolitik im Bereich Alkohol gehört zu den wirksamsten und wissenschaftlich am besten belegten Maßnahmen zur Bewältigung alkoholbedingter Schäden. Weniger klar ist jedoch, wie wirksam sie bei der Senkung des Alkoholkonsums bei Menschen mit Alkoholkonsumstörung ist.
Einige Expert*innen argumentieren, dass Menschen mit einer Alkoholkonsumstörung sich Alkohol unabhängig von den Kosten beschaffen und möglicherweise andere schädliche Verhaltensweisen an den Tag legen, wie den Konsum illegaler Drogen, Ladendiebstahl oder die Kürzung der Ausgaben für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel oder Heizkosten. Eine kleine Anzahl von Belegen deutet darauf hin, dass Menschen mit einer Abhängigkeit diese Bedenken teilen und in einigen Fällen finanzielle Schwierigkeiten erleben, wenn politische Änderungen Alkohol weniger erschwinglich machen.
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Aktionstag Alkoholprobleme 2026 räumt mit Vorurteilen auf
- von Frank Lindemann

Menschen mit Alkoholproblemen oder einer Abhängigkeit sehen sich oft mit Vorurteilen und negativen Reaktionen konfrontiert. Das kann dazu führen, dass Betroffene nicht über ihre Situation sprechen und erst spät Unterstützung suchen. Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme am 21. Mai 2026 rückt weitverbreitete Mythen über Alkoholabhängigkeit in den Fokus und setzt ein Zeichen für einen respektvollen und informierten Umgang mit betroffenen Menschen.
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»Dringlichkeit«: Das Wort, das der Weinindustrie die Vereinnahmung der EU-Politik erleichtert
- von Frank Lindemann

In dieser Analyse deckt Sindra Berndt auf, wie die Europäische Kommission das einzige Wort »Dringlichkeit« einsetzte, um der Weinindustrie privilegierten Zugang zu verschaffen, damit diese die EU-Politik in ihrem eigenen engen Interesse mitgestalten konnte, während die öffentliche Konsultation umgangen, auf eine Folgenabschätzung verzichtet und Stimmen aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgeblendet wurden.
Baltikum als Vorbild für Reformen zur Alkoholkontrolle in der Europäischen Union
- von Frank Lindemann

Zwischen 2000 und 2022 haben Litauen, Estland und in geringerem Maße auch Lettland 16 bedeutende Maßnahmen der Alkoholpolitik umgesetzt, die darauf abzielten, die Verfügbarkeit von Alkohol zu verringern und die Alkoholsteuern zu erhöhen. Es zeigte sich, dass diese Maßnahmen – über die langfristigen regionalen Trends hinaus – den Pro-Kopf-Alkoholkonsum, die Gesamtsterblichkeit sowie die alkoholbedingte Sterblichkeit erfolgreich gesenkt, die Alkoholkonsumgewohnheiten verändert und Ungleichheiten bei der Sterblichkeit verringert haben. Dieser Beitrag konzentriert sich auf neue Erkenntnisse seit 2022 und bietet eine Perspektive darauf, was andere Länder mit hohem Einkommen innerhalb der Europäischen Union (EU) und darüber hinaus aus den Erfahrungen der baltischen Staaten, insbesondere Litauens, lernen können.
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