Altersverifikation im Supermarkt: Eine Person hält ein Smartphone mit digitalem Ausweis und grünem Häkchen an ein Lesegerät an der Kasse, auf dem Kassenband stehen zwei Flaschen Bier.
Bild KI-generiert

Das dänische Parlament wird die erste Lesung eines Gesetzentwurfs durchführen, der es stationären Geschäften erlaubt, beim Verkauf von Alkohol, Tabak und Nikotinprodukten elektronische Altersüberprüfungen durchzuführen. Der am 8. Oktober eingebrachte Gesetzentwurf L 52 sieht zudem eine strengere Überwachung des Alkoholverkaufs in unbeaufsichtigten Geschäften vor.

Eine schwangere Frau in einem weißen Kleid und ihr Partner halten gemeinsam ihren Babybauch vor einer grünen Pflanzenwand. Unten links ist ein Warnhinweis eingeblendet: 'VORSICHT BEI SCHWANGERSCHAFT – Alkohol kann Ihr Baby lebenslang schädigen'.

Die AOK Baden-Württemberg hat die Lebenszeitkosten von Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) für Baden-Württemberg erstmals wissenschaftlich unabhängig ermitteln lassen. Im Rahmen einer Hochrechnung ergeben sich für einen einzigen Geburtsjahrgang Gesamtkosten von bis zu 53,1 Milliarden Euro. Die Ergebnisse beruhen auf fundierten Schätzungen der Lebenszeitkosten und unterstreichen die Bedeutung frühzeitiger Prävention bereits vor und während der Schwangerschaft.

Ärztin in weißer Praxiskleidung mit Stethoskop hört einem Patienten im grauen Pullover aufmerksam zu und hält Stift und Tablet in den Händen, in einem hellen Behandlungszimmer.

Nur 15 % der Menschen in der Europäischen Union wissen, dass Alkohol Brustkrebs verursachen kann, obwohl Alkohol ein nachgewiesener Risikofaktor ist.

Um diese Wissenslücke zu schließen, startet das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Monats der Brustkrebsaufklärung eine neue digitale Plattform mit integriertem KI-Assistenten. Diese gibt Fachkräften im Gesundheitswesen die notwendigen Hilfsmittel an die Hand, um mit ihren Patient*innen über Alkohol und das Krebsrisiko zu sprechen. Die WHO ruft außerdem dazu auf, den Dialog über Alkohol und Gesundheit zu verbessern, damit die gesammelten Erkenntnisse zu einem gesünderen Leben beitragen können.

Schild mit der Aufschrift 'Demokratie zu verkaufen' vor dem australischen Parlamentsgebäude in Canberra.

Die Alkoholindustrie wendet dieselben Strategien an wie die Tabakindustrie, um politische Maßnahmen zu vereiteln, wobei der endlose Personalaustausch ihre »komplexen Einflussnetzwerke« untermauert, berichtet Professor Peter Miller.

Wenn es um Alkoholkonzerne geht, die sich Einfluss verschaffen wollen, sind Spendengala-Abendessen mit dem Premierminister und anderen Politiker*innen nur die Spitze des Eisbergs. Bei 10.000 Dollar pro Platz hat das kaum noch etwas mit Demokratie und Würstchengrillen zu tun.