Luftaufnahme der Abtei Neumünster im Grund, Luxemburg-Stadt, am Fluss Alzette, umgeben von Altstadthäusern, Gärten und steilen Felsmauern.

Der Dry January ist eine gemeinschaftliche und positive Herausforderung, bei der man vom 1. bis zum 31. Januar einen Monat lang keine alkoholischen Getränke konsumiert. Heute ist er zu einem weltweiten jährlichen Ereignis geworden, an dem Millionen von Menschen teilnehmen. In Luxemburg wird er am 1. Januar 2026 zum ersten Mal offiziell gestartet. Die Bevölkerung wird eingeladen und ermutigt, sich einer vielversprechenden Herausforderung zu stellen: eine bewusste Pause vom Alkoholkonsum während – mindestens – des gesamten Monats Januar einzulegen und sich zu verpflichten, keinen Tropfen Alkohol zu trinken. Diese Initiative soll daran erinnern, dass kein Alkoholkonsum ohne Risiko ist.

Illustration im Papierschnitt-Stil: Eine beigefarbene Silhouette meditiert im Lotussitz, wobei ein kleiner grüner Pflanzensetzling aus ihrer Mitte wächst. Zwei große Hände tragen die Figur schützend von unten. Der Hintergrund besteht aus geschichteten, wellenförmigen Papierlagen, die unten blaues Wasser mit Seerosen und oben einen warmen, orange-roten Himmel mit Wolken und herbstlichen Blättern darstellen.

Eine neue Doktorarbeit in Philosophie von Piia Koivumäki (Universität Jyväskylä) untersucht Sucht anhand von Lauri Rauhalas philosophischer Sichtweise des Menschen. In ihrer konzeptionellen Forschung entwickelt Koivumäki ein ganzheitliches Verständnis von Sucht, bei dem Abhängigkeit als körperlich und gelebt angesehen wird und als etwas, das sich über Lebenssituationen und die persönliche Geschichte hinweg herausbildet, nicht nur im Gehirn oder in der »Willenskraft«.

Eine diverse Gruppe von acht geschäftlich gekleideten Personen unterschiedlichen Alters und verschiedener Ethnien steht in einem hellen Bürogebäude nebeneinander. Alle lächeln freundlich in die Kamera und zeigen mit der rechten Hand eine 'Daumen hoch'-Geste als Zeichen von Zustimmung und Erfolg.

Ein Strafgericht in Paris, Frankreich, entschied am 10. Dezember 2025, dass Heineken und Universal Music France illegale Alkoholwerbung betrieben haben, indem sie Influencer*innen einsetzten, um Alkohol in sozialen Medien zu bewerben, was gegen das französische Gesetz »Loi Évin« verstößt. Laut Addictions France diente ein Pop-up-Event von Heineken in Paris als Marketinginstrument, um teilbare Influencer-Inhalte zu generieren, die zum Alkoholkonsum animierten. Das Gericht stellte fest, dass Influencer*innen aktiv dazu ermutigt wurden, Werbematerial zu veröffentlichen, manchmal ohne sich der rechtlichen Risiken bewusst zu sein. Die Unternehmen von Heineken wurden mit jeweils 50.000 € und Universal Music France mit 20.000 € bestraft.

Das Urteil bestätigt, dass Influencer-Marketing dem Alkoholwerbegesetz unterliegt, und unterstreicht die Notwendigkeit umfassenderer Standards für die Vermarktung von Alkohol, insbesondere angesichts der hohen Exposition junger Menschen gegenüber Social-Media-Inhalten.

Buchcover „Trouble Brewing – The Case for Alcohol Policy“ vor unscharfem Bild einer großen Menschenmenge; auf dem Cover eine große Bierflasche, Industrie-Schornsteine und Geldmünzen, dazu Logos von „Vital Strategies“ und „Economics for Health“.

Die aktualisierte zweite Auflage von »Trouble Brewing« untersucht, wie Alkoholkonsum zu weitreichenden gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Schäden beiträgt, die nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Familien, Gemeinschaften und Gesundheitssysteme betreffen.