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Irland führt Mindestpreise für Alkohol ein
- von Frank Lindemann

Die Republik Irland hat am 1. Januar mit ihrer Politik der Mindestpreise je Maßeinheit (Minimum Unit Pricing, MUP) begonnen, nach der der niedrigste Preis, der für ein Gramm Alkohol verlangt werden kann, auf 10 Cent festgesetzt wird, was bedeutet, dass ein »Standardgetränk« – ein Getränk, das 10 Gramm Alkohol enthält – mindestens 1 € kostet. Hier einige Beispiele für den Mindestpreis, den Produkte jetzt kosten:
Alkoholindustrie will globalen Aktionsplan der WHO untergraben
- von Frank Lindemann

Einem neuen Bericht zufolge arbeiten die Alkoholkonzerne und ihre Lobbygruppen systematisch daran, eine globale Alkoholpolitik zu untergraben und zu verwässern, die die mit ihren Produkten verbundenen Schäden verringern würde.
Der Bericht des Centre for Alcohol Policy Research (CAPR) an der La Trobe University, der heute von der Foundation for Alcohol and Research Education (FARE) veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Alkoholindustrie absichtlich darauf hingearbeitet hat, den Entwurf des Globalen Alkohol-Aktionsplans 2022–2030 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu verwässern, mit dem die Umsetzung der Globalen Alkoholstrategie der WHO (der Aktionsplan) verstärkt werden soll.
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Litauens Parlament stimmt für den Schutz von Weltklasse-Alkoholgesetzen
- von Frank Lindemann
Das erstklassige alkoholpolitische System in Litauen hat sich bei der Änderung schädlicher Alkoholnormen als wirksam erwiesen und trägt zur Verringerung der Alkoholbelastung bei. Aus diesem Grund unterstützen die Litauer:innen die Gesetze jedes Jahr mehr und mehr.
Dennoch hat die derzeitige Regierung mehrere Vorschläge einiger Abgeordneter erörtert, die darauf abzielen, wirksame alkoholpolitische Lösungen zu verwässern.
Doch das litauische Parlament hat auf seine Bürger:innen gehört und dafür gestimmt, die Integrität der international erstklassigen Alkoholgesetze des Landes zu schützen.
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Keine Menge Alkohol ist gut für das Herz, sagt die World Heart Federation
- von Frank Lindemann

In einem neuen Positionspapier stellt der Weltherzverband (WHF) die weit verbreitete Vorstellung in Frage, dass mäßiger Alkoholkonsum das Risiko von Herzerkrankungen verringern kann, und fordert dringende und entschlossene Maßnahmen, um den beispiellosen Anstieg alkoholbedingter Todesfälle und Behinderungen weltweit zu bekämpfen.
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