
Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin
Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes
Alkoholwerbung

Da das wirtschaftliche Überleben in der freien Marktwirtschaft davon abhängig ist, ständig neben der Erhaltung seines Marktanteils neue Kund*innen gewinnen zu müssen, wendet sich auch die Alkoholwerbung zwangsläufig an die heranwachsenden Konsument*innen, also Kinder und Jugendliche.
Neue Studie: Alkohol-Werbung spricht häufig Minderjährige an
- von Frank Lindemann

Neue Forschungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen Jugendlichen, die Alkoholwerbung ansprechend finden, und der Anfälligkeit von nie Alkohol konsumierenden Jugendlichen, mit dem Alkoholkonsum zu beginnen.
Die Forschung ist in der Fachzeitschrift Alcohol and Alcoholism veröffentlicht.
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Das Alkoholwerbeverbot in Norwegen: Auswirkungen auf die registrierten Alkoholverkäufe
- von Ingeborg Rossow

Obwohl Verbote oder Einschränkungen der Alkoholwerbung als eine der drei wirksamsten und kostengünstigsten Maßnahmen zur Verringerung des Alkoholkonsums empfohlen werden, sind die besten Belege für ihre Wirksamkeit indirekter Natur. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob das vollständige Verbot der Alkoholwerbung in Norwegen im Jahr 1975 Auswirkungen auf den Gesamtalkoholabsatz hatte.
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Rekrutierung der »stark konsumierenden Kund*innen von morgen«
- von Frank Lindemann

Die Einschränkung von Alkoholwerbung und ‑marketing ist eine kosteneffiziente Maßnahme zur Verringerung der schädlichen Wirkungen von Alkohol.
Die Alkoholindustrie behauptet jedoch, dass die Werbung keinen Einfluss auf den Konsum hat, da sie den Verbraucher*innen bei der Auswahl von Marken helfen soll, sich nicht an junge Menschen richtet, nur für einen »verantwortungsvollen Konsum« wirbt und keine kausalen Zusammenhänge mit dem Konsum aufweist.
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