Nachrichten
AOK kritisiert niedrige Preise für Tabak und Alkohol
- von Frank Lindemann

Die AOK fordert mehr Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung. Carola Reimann, die Chefin der Krankenkasse, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, Deutschland tue zu wenig, um zu verhindern, dass Menschen überhaupt erst krank werden. Sie sieht vor allem beim Konsum von Alkohol und Tabak Handlungsbedarf und verwies auf eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Demnach sollten gesundheitsschädliche Lebensmittel und Genussmittel verteuert und ihre Verfügbarkeit eingeschränkt werden. Reimann erklärte, das könne beispielsweise bedeuten, dass Alkohol nicht mehr an jeder Tankstelle verkauft wird.
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Gesundheitswarnungen vor den Gefahren des Alkoholkonsums auf Produkten beginnen in Irland zu wirken
- von Frank Lindemann

Eine neue Studie zu Warnhinweisen auf Alkoholverpackungen in Irland kommt zu dem Ergebnis, dass solche Gesundheitswarnungen dazu beitragen können, Verbraucher*innen über alkoholbedingte Gesundheitsrisiken aufzuklären – und das noch bevor die Kennzeichnung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die im »International Journal of Drug Policy« veröffentlichte Studie ergab, dass im Dezember 2025 bereits fast ein Drittel der befragten Erwachsenen die neuen Warnhinweise auf Alkoholprodukten bemerkt hatte.
Internationaler Tag der Jugend 2026
- von Frank Lindemann

An diesem Internationalen Tag der Jugend erklären neunzehn junge Führungskräfte aus fünf Kontinenten in ihren eigenen Worten, warum sie sich dafür einsetzen, die Alkohol-Norm zu überwinden.
Jugendschutz vor Lobbyinteressen: Krebsforscher*innen fordern den Erhalt des Verbots von Nikotinbeuteln
- von Frank Lindemann

Nikotinbeutel sind in Deutschland als Lebensmittel eingestuft und dürfen aufgrund ihres hohen Nikotingehalts nicht in den Verkehr gebracht werden. Aktuell betreiben die Hersteller*innen intensive Lobbyarbeit, um diese Produkte als Tabakprodukte zu kategorisieren. Das würde ihnen einen neuen, legalen Markt eröffnen. Eine aktuelle Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) erläutert, warum das bestehende Verbot eines suchterzeugenden Produkts im Sinne des Jugendschutzes und des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sinnvoll ist und erhalten bleiben sollte.
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