3D-Relief-Weltkarte, zentriert auf den Atlantischen Ozean. Sie zeigt Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika und Westasien. Die Karte hat topographische Schattierung: grün für bewachsene Gebiete, braun/wüstenfarben für trockene Regionen, tiefblau für Ozeane. Die Karte ist KI-generiert.
Karte KI-generiert

Politiker*innen bestechen. Die Alkoholpolitik der Regierungen selbst bestimmen. Kinder mit billigen Einwegbeuteln und Miniflaschen ansprechen. Wanderarbeiter*innen unter Bedingungen ausbeuten, die als moderne Sklaverei bezeichnet werden. Das ist die Alkoholindustrie im Globalen Süden.

Während die Märkte in den wohlhabenderen Ländern stagnieren, investieren Giganten wie Diageo, AB InBev und Heineken Milliarden in Afrika, Asien und Lateinamerika – und erzielen dabei enorme Gewinne, während sie Sucht, geschlechtsspezifische Gewalt und vermeidbare Todesfälle hinterlassen. Über 95 % des Wertes der großen Alkoholkonzerne liegen in Europa und den USA. Das Geld fließt ab. Der Schaden bleibt.

Mann hält Weinflasche, auf deren Etikett die Worte 'Krebs, Herzkrankheit, Abhängigkeit, FASD' zu lesen sind.

Wenn kanadische Behörden Warnhinweise auf Alkoholprodukten und Mindestpreise in Abhängigkeit von der Anzahl der Standardgetränke in einer Verpackung vorschreiben würden, könnte dies laut einer neuen Studie des Canadian Institute for Substance Use Research (CISUR) der University of Victoria Hunderte von Krebsdiagnosen und Todesfällen verhindern.

Mehrere halbvolle Biergläser auf einem rustikalen Holztisch, um den sich im Freien sitzende Personen unterhalten.

Der Vorsitzende von Alcohol Action Ireland (AAI), Prof. Frank Murray (Berater und Vorsitzender der European Health Alliance on Alcohol), war heute im Europäischen Parlament, um anlässlich der Veröffentlichung eines neuen umfassenden Berichts von Movendi über Rauschtrinken, dessen akute Folgen und langfristige Auswirkungen zu sprechen.