Enttäuschte Frau sitzt mit Wein an einem Tisch.

Jüngste Untersuchungen in den USA zeigen einen besorgniserregenden Trend: Die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle bei Frauen steigt in einem noch nie dagewesenen Ausmaß.

Eine umfassende Analyse der Daten der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten zeigt, dass Frauen in den USA in alarmierendem Ausmaß mit alkoholbedingten Schäden zu kämpfen haben.

Diese Entwicklung wird von den Alkoholunternehmen und ihren Marketingpraktiken bewusst gefördert.

Dennoch wird der Prävention alkoholbedingter Schäden bei Frauen nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und sowohl in der Politik als auch in der Forschung zu wenig berücksichtigt. Dabei gibt es wirksame alkoholpolitische Lösungen, um Frauen und Mädchen besser zu schützen.

Traurige Frau sitzt mit Weinglas auf Treppe.

Die alkoholbedingte Sterblichkeit nimmt in den USA zu. In dieser Studie zeigen die Forscher*innen, dass der Anstieg bei Frauen schneller verläuft.

Frau hält Zeichnung mit einer Leber, die ein schmerzverzerrtes Gesicht trägt.

In China sind Millionen von Menschen von alkoholbedingten Lebererkrankungen betroffen. Modellrechnungen zeigen, dass das derzeitige Niveau des riskanten Alkoholkonsums in Zukunft zu noch höheren Zahlen führen wird. Das Modell zeigt aber auch, dass durch eine wirksame Alkoholpolitik zwischen 2022 und 2040 fast 2 Millionen alkoholbedingte Lebererkrankungen vermieden werden könnten.