Das moderne, halbrunde Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg mit seiner Glasfassade und den wehenden EU-Mitgliedstaatenflaggen. Im Hintergrund leuchtet auf rotem Grund ein stilisierter Herzschlag-Verlauf (EKG-Linie), der sich zu einem Herzsymbol formt – eine grafische Metapher für europäische Herz-Gesundheitspolitik.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) sind nach wie vor die häufigste Ursache für Tod und Behinderung in der EU. Jedes Jahr sterben etwa 1,7 Millionen Menschen daran, und mehr als 60 Millionen Menschen sind davon betroffen. Da die meisten Fälle vermeidbar sind, gelten Maßnahmen auf EU-Ebene zunehmend als unerlässlich.

Gezeichnete Darstellung von Händen, die Protestschilder zum Thema Gesundheit in die Höhe halten. Die Aufschriften lauten: 'Klarheit statt Kater', 'Luftqualität ist Lebensqualität', 'Fit statt Folgekrankheiten', 'Prävention statt Prädiabetes' und 'Aufklärung statt Abhängigkeit!'.

Eine starke Partner-Allianz aus Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft fordert die Stärkung der Prävention und Public Health in Deutschland. Die Kernbotschaft: Die Bundesregierung muss Prävention und Public Health endlich zur tragenden Säule der Gesundheitspolitik machen. Gesundheit muss in allen Politikbereichen mitgedacht und evidenzbasiert gestaltet werden. Jetzt ist politisches Handeln gefragt: wissenschaftlich fundiert, systematisch gesteuert und konsequent umgesetzt.

Junge mit grauem Hoodie blickt seitlich in die Kamera; daneben Schriftzug 'WIR WERDEN SICHTBAR!' sowie Informationen zur Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 22. bis 28. Februar 2026.

#WirWerdenSichtbar – das ist das Motto und der Hashtag der 17. bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien, die vom 22. bis 28. Februar 2026 stattfindet.

Jedes fünfte bis sechste Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf. Viele von ihnen erleben Vernachlässigung und Gewalt und leiden oft ein Leben lang unter diesen Erfahrungen.

Kinderhände spielen auf einem hellen Holztisch mit verschiedenen Spielzeug-Schildern, darunter ein STOP-Schild und ein Erste-Hilfe-Symbol. Die Aufnahme ist in Schwarz-Weiß gehalten und endet oben in einer gezackten Linie, die Berggipfel symbolisieren.

Die Krankenkassenprämien steigen jährlich und die Politik sucht händeringend nach Lösungen zur Kostensenkung. Der Bereich »Sucht und Substanzkonsum« zeigt jedoch eine paradoxe Situation: Er verursacht großes menschliches Leid und Kosten von jährlich acht Milliarden Franken, wovon ein großer Teil von den Prämienzahlenden getragen wird. Die Prävention könnte die Kosten senken. Warum wird sie also nach wie vor vernachlässigt? Ist es Zeit für einen Kurswechsel?

Das »Schweizer Suchtpanorama 2026« zeigt die Zusammenhänge auf und gibt Empfehlungen für Fachleute und Entscheidungsträger*innen, um Suchtprobleme zu verhindern und zu verringern.