Nachrichten
Krebshilfe und Krebsforschung fordern konsequente Präventionspolitik
- von Frank Lindemann

Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die fünfte, aktualisierte Auflage des Europäischen Kodex gegen Krebs in deutscher Sprache vor. Er wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können.
Erstmalig beinhaltet er auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention voll auszuschöpfen.
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Alkoholindustrie 2025: Neuer Bericht enthüllt koordinierte Einmischungsmuster in Politik, Märkten und öffentlicher Debatte
- von Frank Lindemann

Der Bericht »The Big Alcohol Exposed Report 2025« dokumentiert, wie kommerzieller Druck die Alkoholindustrie dazu veranlasste, ihre Lobbyarbeit, Narrativkontrolle und digitale Werbung weltweit zu intensivieren. Basierend auf 1.300 dokumentierten Fällen und 77 unabhängigen Studien deckt er ein globales System der Einflussnahme auf, das trotz starker öffentlicher Unterstützung eine evidenzbasierte Alkoholpolitik behindert. Durch die Aufdeckung dieses Systems entsteht Raum für entschlossene Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit, der Gerechtigkeit und der demokratischen Politikgestaltung.
Nur zwei Gläser Alkohol weniger pro Woche verhindern bis 2050 mehr als 11.500 Krebsdiagnosen
- von Frank Lindemann

Jeder zweite Mensch in den Niederlanden erhält im Laufe seines Lebens die Diagnose Krebs. Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Krebsrisiko senken. Verschiedene Krebsarten werden nämlich durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, darunter auch Alkoholkonsum.
Billigere Getränke, teure Folgen
- von Alison Cox

Die Beweislage ist eindeutig: Gut konzipierte Steuern auf ungesunde Produkte bieten einen klaren »Dreifachgewinn«: bessere Gesundheitsergebnisse, stärkere öffentliche Finanzen und geringere langfristige Kosten.
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