Freetown, Sierra Leone: Blick über das Wasser auf die Küstenstadt und das markante Gebäude der Zentralbank vor einer Bergkulisse unter dramatischem Himmel.

In einem Informationsblatt hebt FORUT hervor, dass Initiativen der sozialen Unternehmensverantwortung der Alkoholindustrie oft eher als Marketinginstrumente denn als echte Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit dienen.

Aktivitäten zur sozialen Unternehmensverantwortung – wie Aufklärung, Katastrophenhilfe und Spenden für das Gesundheitswesen – werden genutzt, um eine Markenidentität aufzubauen, Produkte zu bewerben und die öffentliche Wahrnehmung sowie die Politik zu beeinflussen.

Es gibt Belege dafür, dass diese Initiativen selten alkoholbedingte Schäden verringern und oft Interessenkonflikte verschleiern.

Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund mit dem Text 'Alcohol leaves a mark'. Das Wort 'mark' ist in einer zerbrochenen, zersplitterten Schrift dargestellt, umgeben von Glasscherben, die den zerstörerischen Einfluss von Alkohol symbolisieren.

Jeder Drink hinterlässt Spuren – in der Gesundheit, in Familien und in Gesellschaften. Hinter jedem Toast fordert Alkohol heimtückisch seinen Tribut, indem er zu einer Reihe negativer Folgen beiträgt, darunter Krebs- und Lebererkrankungen, Verkehrsunfälle, Gewalt und zerbrochene Familien.

Zwei Personen (Teilansicht) bei einem Online-Bezahlvorgang: Eine Person hält ein schwarzes Smartphone und tippt darauf, die andere Person hält eine Mastercard-Kreditkarte.

Alkoholwerbung ist weltweit allgegenwärtig. In den meisten Ländern regulieren Alkoholkonzerne ihre Werbung selbst, eine Praxis, die von der Industrie gefördert wird, aber in den meisten Fällen als unwirksam angesehen wird.