Hochwasser in Altenahr-Altenburg am 15. Juli 2021
Hochwasser in Altenahr-Altenburg am 15. Juli 2021 – Bild von Martin Seifert, CC0, Wikimedia

Der Klimawandel wird sich auf jeden Aspekt unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens auswirken. Die möglichen Schäden gehen jedoch weit über die Fähigkeit des Körpers hinaus, mit extremer Hitze umzugehen, so wichtig dies auch sein mag.

Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Dürren, Stürme und Waldbrände treten immer häufiger und heftiger auf. Sie wirken sich in vielfältiger Weise auf unsere psychische Gesundheit aus.

Der Umgang mit dem Klimawandel kann überwältigend sein. Manchmal scheint es das Beste zu sein, sich in Alkohol, Tabak, rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente oder andere psychoaktive Substanzen zu flüchten. Das ist verständlich, aber gefährlich und kann schwerwiegende Folgen haben.

Die Autor*innen skizzieren fünf Gründe, warum der Klimawandel einen riskanten Substanzkonsum fördern könnte.

Stapel von Akten auf einem Schreibtisch, hinter dem unscharf ein Mann zu erkennen ist.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die neueste Ausgabe des Berichts »Gesundheit auf einen Blick« veröffentlicht. Der Bericht enthält einen umfassenden Satz von Indikatoren zur Gesundheit der Bevölkerung und zur Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme in den OECD-Mitgliedstaaten und wichtigen Schwellenländern. Die Indikatoren umfassen den Gesundheitszustand, gesundheitliche Risikofaktoren, einschließlich Alkohol, den Zugang zur Gesundheitsversorgung und deren Qualität sowie die Ressourcen des Gesundheitssystems.

Älteres Ehepaar sitzt mit Kind in einer Gaststätte am Tisch. Die Erwachsenen haben ein Glas Wein vor sich, das Mädchen Orangensaft.

Jugendliche sind besonders beeinflussbar, wenn es um die Entwicklung von Erwartungen und Einstellungen zum Alkoholkonsum geht. Alle Anreize, die positive Erwartungen an den Alkoholkonsum normalisieren und fördern, können das Risiko des Alkoholkonsums bei Minderjährigen erhöhen.