Nachrichten aus aller Welt
Einschüchterung von Forscher*innen und Aktivist*innen durch die Alkoholindustrie
- von Dr. Karen Evans-Reeves und Dr. Gemma Mitchell

Die Alkoholindustrie wendet dieselben Taktiken an wie die Tabakindustrie, um Forscher*innen und Aktivist*innen einzuschüchtern, deren Arbeit ihre Gewinne gefährdet.
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»Warum normalisieren wir den Alkoholkonsum bei Veranstaltungen zum Thema öffentliche Gesundheit?«
- von Frank Lindemann

Alkohol ist nach wie vor bei vielen akademischen und öffentlichen Gesundheitsveranstaltungen, von Networking-Empfängen bis hin zu Konferenzdinner, die Regel. Immer mehr Fachleute fühlen sich jedoch mit dieser Norm unwohl und sehen darin einen Widerspruch zu den Werten der öffentlichen Gesundheit.
Der schmutzige Weg der Alkoholindustrie – von der Verbreitung von Fehlinformationen bis hin zu Schäden
- von Frank Lindemann

Diese neue Studie gibt einen Überblick über die Taktiken der Alkoholindustrie, mit denen sie die Politik beeinflusst und die öffentliche Debatte verzerrt. Das Gewinnmodell der Alkoholindustrie hängt stark davon ab, dass sie ihren Kunden Schaden zufügt. Ihre falschen Aufklärungsmaterialien, Kampagnen für »moderaten« Alkoholkonsum und Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen dies.
Die Alkoholindustrie hat natürlich keinerlei Kompetenz in Bereichen der öffentlichen Gesundheit oder Bildung. Die Beteiligung der Alkoholindustrie (sowohl der Alkoholkonzerne als auch der von ihnen finanzierten Einrichtungen) an der Festlegung gesundheitspolitischer Agenden oder an Aktivitäten zur Gesundheitsförderung muss als unethisch und schädlich anerkannt werden.
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