Nachrichten aus Europa
Alkoholindustrie will die Menschen über FASD weiterhin im Unklaren lassen
- von Frank Lindemann

Im Vorfeld des morgigen Internationalen Tages zur Sensibilisierung für fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) fordert Alcohol Action Ireland (AAI), die irische unabhängige Interessenvertretung zur Verringerung alkoholbedingter Schäden, die Regierung auf, eine koordinierte, ressortübergreifende Strategie zur Verringerung von FASD in Irland zu entwickeln und sicherzustellen, dass es keine weiteren Verzögerungen bei der weltweit führenden Kennzeichnung von Alkoholprodukten mit Gesundheitsinformationen in Irland gibt, die für solche Bemühungen von entscheidender Bedeutung ist.
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Gesundheitswarnungen vor den Gefahren des Alkoholkonsums auf Produkten beginnen in Irland zu wirken
- von Frank Lindemann

Eine neue Studie zu Warnhinweisen auf Alkoholverpackungen in Irland kommt zu dem Ergebnis, dass solche Gesundheitswarnungen dazu beitragen können, Verbraucher*innen über alkoholbedingte Gesundheitsrisiken aufzuklären – und das noch bevor die Kennzeichnung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die im »International Journal of Drug Policy« veröffentlichte Studie ergab, dass im Dezember 2025 bereits fast ein Drittel der befragten Erwachsenen die neuen Warnhinweise auf Alkoholprodukten bemerkt hatte.
Estland plant eine Erhöhung der Alkoholsteuern, um die Bevölkerung besser vor alkoholbedingten Schäden zu schützen
- von Frank Lindemann

Der estnische Präventionsrat hat einen strategischen Rahmen bis zum Jahr 2035 vorgestellt, um dem steigenden Alkoholkonsum und den damit verbundenen Schäden entgegenzuwirken, die im Jahr 2024 einen Wert von 10,7 Litern pro Person erreichten.
Die Strategie sieht schrittweise Erhöhungen der Verbrauchsteuer vor, verbunden mit vernünftigen Beschränkungen der physischen Verfügbarkeit, wie beispielsweise kürzeren Verkaufszeiten im Einzelhandel.
Durch die Kombination von Erhöhungen der Alkoholsteuer mit verbindlichen Warnhinweisen zu Krebsrisiken in der Werbung und der Ausweitung alkoholfreier Bereiche will Estland alkoholbedingte Schäden verhindern und verringern sowie an frühere Erfolge im Bereich der öffentlichen Gesundheit anknüpfen, die durch evidenzbasierte Maßnahmen der Alkoholpolitik erzielt wurden.
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