Silhouetten einer schwangeren Frau, eines Mannes und eines Kindes vor einer Landkarte Skandinaviens, links daneben ein durchgestrichenes Weinglas als Symbol für kein Alkohol in der Schwangerschaft.

Heute, am 9. September, wird weltweit der Internationale FASD-Tag begangen, der symbolisch für die neun Monate der Schwangerschaft steht. Die Botschaft ist einfach: Alkohol und Schwangerschaft vertragen sich nicht.

Mädchen im Jeans und rotem Pullover sitzt zusammengesunken am Fensterbrett, blickt traurig zur Seite und hält eine Hand abwehrend erhoben.

Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen Eltern Substanzen konsumieren oder suchterkrankt sind, gehören zu den schutzbedürftigsten Mitgliedern der Gesellschaft – dennoch erreichen sie die kommunalen Hilfsangebote kaum. Das zeigt der neue Bericht »Leicht zu erreichen«, den die Kinderorganisation Junis diese Woche veröffentlicht hat.

Porträt von Lucas Nilsson, IOGT-NTO-Vorsitzender, auf der Besuchertribüne des schwedischen Reichtstags.
Lucas Nilsson, IOGT-NTO-Vorsitzender

Jetzt geht es in die letzte Runde«, sagt Lucas Nilsson, Vorsitzender von IOGT-NTO, in einer kurzen Begrüßung vor den Menschen, die sich vor dem schwedischen Reichstag versammelt haben, um die Abstimmung über den Alkoholverkauf auf Bauernhöfen am Mittwoch zu verfolgen. Der Bezirk Ost von IOGT-NTO hat zu dieser Versammlung eingeladen, und Mitglieder aller Altersgruppen sind mit Plakaten und Flugblättern erschienen.

Leider gibt es keinen Zweifel daran, wie die Abstimmung ausgehen wird, und das ist ein schwerer Schlag für die restriktive Alkoholpolitik, die langfristig dazu führen könnte, dass das Alkoholmonopol in Frage gestellt wird.