Junge mit grauem Hoodie blickt seitlich in die Kamera; daneben Schriftzug 'WIR WERDEN SICHTBAR!' sowie Informationen zur Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 22. bis 28. Februar 2026.

#WirWerdenSichtbar – das ist das Motto und der Hashtag der 17. bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien, die vom 22. bis 28. Februar 2026 stattfindet.

Jedes fünfte bis sechste Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf. Viele von ihnen erleben Vernachlässigung und Gewalt und leiden oft ein Leben lang unter diesen Erfahrungen.

Infografik der 5. Auflage des Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung. Die Grafik stellt die 14 Empfehlungen des Kodex übersichtlich dar: Jede Empfehlung ist in einem farbigen Kasten mit Nummer, Thema und passendem Piktogramm abgebildet.

Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die fünfte, aktualisierte Auflage des Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung in deutscher Sprache vor. Er wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können.

Erstmalig beinhaltet er auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention voll auszuschöpfen.

Dichte Menschenmenge, von oben fotografiert mit vielen älteren Versammelten, als Hintergrund – darüber gelegt das Cover des 2026er Positionspapiers des Wissenschaftsrates zum Thema 'Für Prävention und Gesundheitsförderung handeln in Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft'.

Das deutsche Gesundheitssystem steht unter Druck. Die Bevölkerung wird älter und kränker. Umweltbelastungen, etwa durch den Klimawandel, wirken sich immer stärker aus. Der Personalmangel in Medizin und Pflege nimmt zu. Obwohl die medizinische Versorgung qualitativ zur Weltspitze gehört, hinkt Deutschland bei der Lebenserwartung hinterher. Dabei ist das Gesundheitssystem mit jährlichen Kosten von 500 Milliarden Euro international eines der teuersten. Wie kann das System entlastet und verbessert werden? Der Wissenschaftsrat fordert hierfür einen Kurswechsel hin zu mehr Prävention.