Porträt von Linda Heitmann, Berichterstatterin für Drogen- und Suchtpolitik der Grünen im Bundestag, neben ihrem Ziatat: Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland noch immer in einem Umfeld auf, in dem Alkohol nahezu selbstverständlich verfügbar und sichtbar ist und breit beworben wird.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen umfassenden Antrag zur systematischen Stärkung der Alkoholprävention in Deutschland verabschiedet, den sie Mitte Juni anlässlich der Aktionswoche Alkohol in den Bundestag einbringen wird.

Im Mittelpunkt stehen dabei ein besserer Kinder- und Jugendschutz sowie die Aufforderung an die Bundesregierung, ein umfassendes Alkoholpräventionsgesetz auf den Weg zu bringen. Die Grünen schlagen hierfür verschiedene wirksamere Maßnahmen und Bausteine gegen alkoholbedingte Gesundheitsrisiken vor.

In Regalen stehen Reihen von Zigarettenpackungen mit anschaulichen Gesundheitswarnbildern, die auf türkisch auf die Gefahren des Rauchens hinweisen.

Für die Einführung von Einheitsverpackungen für Tabakprodukte und E-Zigaretten sprechen sich 64 Prozent der Befragten aus. Das geht aus einer aktuellen, bundesweiten Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai hervor.

Veranstaltungssaal mit Bühne und Publikum. Auf den großen Leinwänden über der Bühne werden Informationen zu einer Rednerin aus der Ukraine (Olha Stefanishyna) und dem aktuellen Redner Dr. Reinhardt eingeblendet.

Der 130. Deutsche Ärztetag hat heute in Hannover eine konsequent wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Suchtmedizin und Suchtpolitik in Deutschland gefordert. Die Abgeordneten sprachen sich für mehr Prävention, eine nachhaltige Stärkung der Suchthilfe und der suchtmedizinischen Kompetenzen sowie den Abbau von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen aus.