Weitwinkelaufnahme des Plenarsaals des Europäischen Parlaments in Straßburg. Hunderte von Abgeordneten sitzen in konzentrischen, halbrunden Sitzreihen an blauen Pulten. Im Zentrum des Saals, vor einer großen blauen Wand mit dem EU-Sternenkreis, stehen die Flaggen der Mitgliedsstaaten. Der Raum wird von einer markanten, gewölbten weißen Decke überspannt, und auf den oberen Rängen sind Zuschauer zu sehen.

Die Europäische Gesundheitsallianz für Alkohol (EHAA) begrüßt das Ergebnis der Abstimmung des Europäischen Parlaments über das Weinpaket im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI) am 5. November. Die Abgeordneten haben ihre Unterstützung für den wissenschaftlich korrekten und rechtlich kohärenten Begriff »alkoholreduziert« bekräftigt und Versuche abgelehnt, irreführende Bezeichnungen wie »niedrig« oder »leicht« für Weine mit einem Alkoholgehalt von bis zu 6 % Volumenprozent einzuführen. Dies ist ein wichtiger Sieg für die öffentliche Gesundheit, den Verbraucherschutz und eine evidenzbasierte Politikgestaltung.

Tote Bäume auf trockener, rissiger Erde.

Europa präsentiert sich oft als globales Vorbild für Verantwortung, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Wir ermutigen unsere Bürger*innen, Sport zu treiben, besser zu schlafen und sich gesünder zu ernähren. Wir warnen vor Rauchen, Übergewicht und den Gefahren des Alkoholkonsums. Die EU-Mitgliedstaaten stellen stolz fest, dass junge Menschen heute weniger Alkohol trinken, und fördern diesen Trend durch den Ausbau der Produktion alkoholfreier Weine.

Ein Konferenzraum während einer Präsentation mit dem Titel 'NordAN Conference 2025' in Riga, Lettland. Im Vordergrund sitzt eine fünfköpfige Gruppe an einem Podiumstisch, während das Publikum an langen Tafeln Platz genommen hat. Drei große Bildschirme zeigen die Präsentation. Eine markante, spiegelnde Deckenkonstruktion reflektiert die Szene darunter.
Foto: Per-Olof Svensson

Die Konferenz des Nordic Alcohol and Drug Policy Network (NordAN) im November 2025 in Riga fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Alkoholpolitik und Drogenpolitik in Nord- und Osteuropa unter sichtbarem Druck steht. Lettland befindet sich mitten in einem bedeutenden Wandel seiner Alkoholpolitik, während die gesamte Region mit kriegsbedingten Belastungen, einer Krise im Bereich der psychischen Gesundheit, wirtschaftlicher Unsicherheit und schrumpfenden Präventionsbudgets konfrontiert ist.