Euro-Scheine fliegen aus einem offenen Fenster heraus.

Am 27. Juni 2024, dem ersten spielfreien Tag während der UEFA EURO 2024, öffnen sich um 12 Uhr an zahlreichen Orten in Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Ländern die Fenster: Organisationen und Privatpersonen werfen überdimensionale Geldscheine in die Luft und machen mit dieser spektakulären Aktion auf die Gefahren von Sportwetten und deren Werbung aufmerksam.

Euro-Scheine fliegen aus einem offenen Fenster heraus.

Mit einer spektakulären Aktion machen die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung (BgSwW) am 27. Juni 2024 auf die Gefahren von Sportwetten aufmerksam. Pünktlich um 12:00 Uhr werden in Deutschland und Österreich an vielen Orten falsche Geldscheine aus dem Fenster geworfen. Unter dem Motto »Wirf dein Geld nicht zum Fenster raus!« soll mit dieser Aktion verdeutlicht werden, wie leichtfertig viele Menschen ihr sauer verdientes Geld bei Sportwetten aufs Spiel setzen und zumeist auch verlieren.

Luftaufnahme des Obersten Gerichtshofs von Ghana.
Bild von Guido Sohne, aus Accra, Ghana – Panoramaaufnahme des Obersten Gerichtshofs von Ghana, CC BY-SA 2.0, Link

Gesundheitsaktivist*innen in ganz Ghana feiern die richtungsweisende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, der das von der Food and Drugs Authority (FDA) verhängte Verbot der Verwendung von Prominenten in der Alkoholwerbung bestätigt hat. Das Urteil, das als großer Sieg für die öffentliche Gesundheit über kommerzielle Interessen gilt, wurde von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die sich für den Schutz der Jugend des Landes vor den schädlichen Auswirkungen des Alkohols einsetzen, sehr positiv aufgenommen.

Jugendliches Mädchen mit Headset betrachtet ihr Smartphone im Dunkeln.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen in Australien keinen Alkohol kaufen – und das aus sehr guten Gründen. Dennoch können Alkoholkonzerne und digitale Plattformen ihre digitalen Daten auswerten und sie mit Online-Marketing gezielt ansprechen. Derzeit gibt es eine große nationale Debatte über die Rolle von Social Media in der Erziehung von Jugendlichen. Was in dieser Diskussion fehlt, ist die Frage, wie wir Kinder und Jugendliche vor schädlichem Online-Produktmarketing schützen können.