Mädchen mit Gedankenblase, in denen Symbole verschiedener Substanzen zu sehen sind

Die Ergebnisse zeigen, dass Lebensqualität und Verhaltensschwierigkeiten mit dem Substanzkonsum zusammenhängen und bei der Entwicklung oder Umsetzung von Präventionsmaßnahmen gegen den Substanzkonsum berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Substanzkonsum mit einer Verbesserung der Beziehungen zu Gleichaltrigen einhergehen kann. Daher sollte der Einfluss von Gleichaltrigen, insbesondere von solchen, die diese Substanzen konsumieren, nicht unterschätzt werden.

Frau hält Erinnerungsschleife in der Hand

Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2022 weisen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen auf die Risiken von Rauchen und Alkohol hin. In Deutschland erkranken rund 500.000 Menschen jährlich an Krebs, nahezu 240.000 Menschen sterben daran.

Broschüre "Die sieben Schlüsselbotschaften der Alkoholindustrie" vor gestapelten Bierfässern

Wann immer von »Alkoholmissbrauch« oder »verantwortungsvollem Alkoholkonsum« die Rede ist, hat die Alkoholindustrie den Text verfasst – entweder unmittelbar oder über ihre zahlreichen Lobbygruppen – und diese sind nicht allein die Zusammenschlüsse der Produzenten, sondern umfassen auch all jene, die vom Alkoholhandel profitieren: von der Gastronomie, Kulturstätten, Sportverbänden bis hin zu den Medien.

Damit richtet die Branche erfolgreich den Scheinwerfer auf die Konsument:innen und weg von der Schädlichkeit ihrer Produkte. Menschen, die gesundheitliche Probleme durch ihren Alkoholkonsum bekommen, sind nach dieser Lesart entweder ahnungs- oder verantwortungslos – also selbst schuld.