Eine Person mit geschlossenen Augen und angespanntem Gesicht rauft sich wütend die Haare. Im Hintergrund sind stilisierte Blitze zu sehen, die ein Gefühl von Gefahr und Unruhe vermitteln. Rechts daneben befindet sich ein Muster des irischen Gesundheitshinweises auf Alkoholprodukten mit Text, der die Menge an Alkohol (750 Gramm, 2385 kJ / 570 kcal) und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken hervorhebt: 'Alkoholkonsum verursacht Lebererkrankungen' und 'Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Alkohol und tödlichen Krebserkrankungen'. Unter dem Text befindet sich ein rotes Warnsymbol mit einer durchgestrichenen Silhouette einer schwangeren Frau, die ein Glas Alkohol hält sowie dem Link zu einer unabhängigen Website mit Gesundheitsinformationen zu Alkohol.

Gesundheitsinformationen haben sich als äußerst wirksame politische Maßnahmen zur Sensibilisierung für die gesundheitlichen Schäden des Tabakkonsums erwiesen. Dieser Erfolg hat in mehreren europäischen Ländern, EU-Institutionen und anderen Ländern Interesse an Gesundheitsinformationen auf Alkoholprodukten geweckt. Auf EU-Ebene waren sie sogar ein wichtiger Bestandteil der Diskussionen des regionalen Blocks über seinen Europäischen Plan zur Krebsbekämpfung 2021, der eine konkrete Verpflichtung zur Einführung von Gesundheitsinfos auf Alkoholverpackungen bis Ende 2023 enthielt.

Auf nationaler Ebene hat Irland die größten Fortschritte bei der Entwicklung der Kennzeichnungspolitik erzielt. Im Jahr 2018 verabschiedete Irland das Gesetz über die öffentliche Gesundheit (Alkohol) und führte damit mehrere weitreichende Änderungen der Alkoholregulierung ein. Dieses historische Gesetz zur öffentlichen Gesundheit enthielt mehrere wichtige Bestimmungen, darunter neue Anforderungen an die Kennzeichnung von Alkohol sowie die Einführung von Mindestpreisen pro Einheit und die strukturelle Trennung von Alkohol in gemischten Einzelhandelsumgebungen wie Supermärkten und Convenience-Stores.

Mädchen im Jeans und rotem Pullover sitzt zusammengesunken am Fensterbrett, blickt traurig zur Seite und hält eine Hand abwehrend erhoben.

Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen Eltern Substanzen konsumieren oder suchterkrankt sind, gehören zu den schutzbedürftigsten Mitgliedern der Gesellschaft – dennoch erreichen sie die kommunalen Hilfsangebote kaum. Das zeigt der neue Bericht »Leicht zu erreichen«, den die Kinderorganisation Junis diese Woche veröffentlicht hat.

Porträt eines jugendlichen Mädchens mit Strickmütze, das an einer Mauer lehnt.

Kinder und Jugendliche jeden Alters, die mit Erlaubnis ihrer Eltern Alkohol probieren oder trinken, neigen eher dazu, als junge Erwachsene riskant zu trinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Bernard Pereda und Kolleg*innen, die in der Fachzeitschrift Addictive Behaviors veröffentlicht wurde.

In der Studie wurden Fragebögen ausgewertet, die zwischen 2009 und 2018 jährlich von 387 Jugendlichen ab 11 Jahren und einem Elternteil ausgefüllt wurden. Die Themen umfassten den Alkoholkonsum der Kinder und Eltern in der Vergangenheit, Einstellungen zum Alkohol sowie Regeln zum Alkoholkonsum zu Hause. Die Fragebögen enthielten auch Fragen, ob die Jugendlichen jemals mit Erlaubnis ihrer Eltern Alkohol getrunken hatten, und wenn ja, in welchem Alter sie dies zum ersten Mal getan hatten.

Surreale digitale Kunst in Gelbtönen: Ein Mann im Anzug bedient ein hochtechnologisches, hologramm-artiges Interface, das wie eine Bar aussieht. Davor sitzt ein Kind und interagiert mit einer leuchtenden Energiekugel auf dem Display.

Diese narrative Übersicht fasst die vorhandene Literatur zu den Auswirkungen kommerzieller Determinanten auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zusammen. Es ist von entscheidender Bedeutung, den Einfluss von Branchen wie Lebensmittel, Pharmazeutika, Technologie, soziale Medien, Glücksspiel, Alkohol, Tabak und Pornografie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hervorzuheben.