Kind lugt über Tischkante. Auf dem Tisch schläft ein Mann mit leerer Flasche vor sich.

Die durchschnittliche Anzahl der Anrufe bei der führenden Kinderhilfsorganisation NSPCC (National Society for the Prevention of Cruelty to Children) über elterlichen oder erwachsenen Substanzmissbrauch stieg in den ersten 10 Monaten der COVID-19-Pandemie um zwei Drittel (66 %) an.

Nach ihren Angaben gab es im Monat vor dem ersten nationalen Lockdown durchschnittlich 709 Kontakte mit der NSPCC-Helpline über Alkohol-/Substanzmissbrauch von Eltern/Erwachsenen, die auf 1.178 anstiegen.

Diese Nachricht kam während der COA-Woche, die von der Wohltätigkeitsorganisation National Association for Children of Alcoholics (NACOA) geleitet wurde, die das ganze Jahr über Unterstützung für Kinder anbietet, die von elterlichen Alkoholproblemen betroffen sind. Jonathan Ashworth, Abgeordneter, und Josh Connelly von NACOA teilten ihre Erfahrungen mit alkoholabhängigen Vätern in nationalen Medien, darunter Times Radio.

Hilfen für Kinder aus Familien mit Suchtproblemen sind unzureichend

Mann mit Flasche vor Mutter mit Kind

Etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen in einem Haushalt mit suchtkranken Eltern auf. Für sie stellten und stellen die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen der vergangenen Monate eine besondere Belastung dar. Der Stress in den Familien stieg und damit auch der Alkohol- und Drogenkonsum der suchtkranken Eltern. Gleichzeitig verstärkte die Schließung von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen die Isolation der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Quelle: Alcohol Alert

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