Rote zerbeulte Coca-Cola-Dose auf schwarz-weißem Baumstumpf

Die Gesundheit des Menschen und die des Planeten sind eng miteinander verbunden. Und wir alle wollen gesund sein und auf einem gesunden Planeten leben. Das Problem ist, dass die Produkte und Praktiken gesundheitsschädlicher Industrien, wie Tabak-, Alkohol- und Zuckergetränkeunternehmen, den Menschen und dem Planeten massiv schaden.

Deshalb unterstützen wir die Forderung, hochrangige Treffen vor dem Greenwashing durch Unternehmen zu schützen. So wie globale Gesundheitstreffen nicht von der Ölindustrie gesponsert werden sollten, dürfen auch globale Klimatreffen nicht von der Tabak-, Alkohol- und Zuckerindustrie gesponsert werden.
Kristína Šperková, Internationale Präsidentin, Movendi International

Gemeinsamer Offener Brief

An Simon Stiell, Geschäftsführer des Rahmenübereinkommena der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC)

Friedhofskreuz und schwarze Flaschen vor Abendhimmel

In Deutschland stieg die alkoholspezifische Sterblichkeit im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr an, was auf eine mögliche Trendumkehr der seit 2016 sinkenden alkoholspezifischen Sterblichkeitsraten hinweist. Dieser Anstieg variierte nach Altersgruppen und Bundesländern, wobei der Anstieg bei Erwachsenen mittleren Alters und in den ostdeutschen Bundesländern deutlicher ausfiel.

Angesichts der anhaltenden Pandemiesituation und einer deutlich höheren COVID-19-Belastung in Deutschland im Jahr 2021 im Vergleich zum ersten Pandemiejahr erwarten wir einen weiteren Anstieg der alkoholspezifischen Sterblichkeitsraten im Folgejahr.

Sechs Personen beglückwünschen einander in einem Raum durch High Five

Dieses Special bietet Einblicke in die neu ins Leben gerufene, bahnbrechende RESET Alcohol-Initiative und ihren Schwerpunkt auf hochwirksame alkoholpolitische Lösungen, insbesondere die Alkoholbesteuerung.

Männerhände mit Flachmann und Tabletten hinter durchscheinenden Coronaviren

Die Forscher:innen kommen zum Schluss, dass der Alkohol-, Nikotin- und THC-Konsum bei den meisten Konsument:innen während des Lockdowns nicht zugenommen hat. Allerdings gibt es Untergruppen mit erhöhtem Substanzkonsum. Die Forscher:innen gehen davon aus, dass Personen, die während des Lockdowns unter größeren psychischen Belastungen leiden, anfälliger für einen erhöhten Konsum waren um mit den negativen Emotionen umzugehen.