Eine fröhliche, vielfältige Gruppe von Kolleg*innen in einem hellen Besprechungsraum feiert einen Erfolg: Zwei Personen geben sich einen High-Five, während die anderen applaudieren und lachen. Auf dem Tisch stehen Notizblöcke, Tassen und ein Telefon – eine Szene voller Teamgeist und positiver Energie.

Das lettische Parlament, die Saeima, hat neue Änderungen der Verbrauchsteuer verabschiedet, durch die ab 2026 die Alkoholsteuern erhöht und die Erschwinglichkeit von Alkohol verringert werden. Die Regierung ergreift Maßnahmen, um den Konsum gesundheitsschädlicher Produkte wie Alkohol und Tabak in der Bevölkerung zu reduzieren und damit die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Die Reformen sehen auch Steuererhöhungen für Tabak, E-Liquids sowie zuckerhaltige Getränke und Energy-Drinks vor. Dies spiegelt einen umfassenden Ansatz im Bereich der öffentlichen Gesundheit wider, der dazu beiträgt, die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums zu schützen und ein gesünderes Umfeld zu fördern.

Zweck der neuen Verbrauchsteueränderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit

Das lettische Parlament hat Änderungen des Verbrauchsteuergesetzes verabschiedet, um alkoholische Produkte ab 2026 teurer zu machen. Laut Latvian Public Media erklärte die Saeima, dass das Ziel darin bestehe, den Konsum ungesunder Produkte zu reduzieren und zusätzliche Einnahmen für den Staatshaushalt zu sichern. Diese politische Ausrichtung steht im Einklang mit Erkenntnissen, wonach eine bessere Alkoholbesteuerung in Europa schätzungsweise 130.000 Menschenleben pro Jahr retten könnte. Untersuchungen zeigen auch, dass Lettland in den letzten Jahren im Rahmen eines umfassenderen Engagements für die Gesundheitsförderung durch Alkoholpolitik auf eine bessere Alkoholbesteuerung hingearbeitet hat.

Alkoholsteuern hinken der Tabaksteuer hinterher – könnten aber in Europa jedes Jahr 130.000 Leben retten

Kristina Šperková mit Zitat zu Alkoholsteuern

Die WHO Europa hat eine bahnbrechende Initiative gestartet, um die Länder in Europa bei der Entwicklung einer an der öffentlichen Gesundheit orientierten Alkoholbesteuerung zu unterstützen. Die bahnbrechende Schlüssel-Initiative stützt sich auf eine neue wissenschaftliche Studie, die das derzeitige Versagen bei der angemessenen Besteuerung von Alkohol und das Potenzial einer Erhöhung der Alkoholsteuer zur Verbesserung der Gesundheit, zur Rettung von Menschenleben und zur Stärkung der Staatseinnahmen aufzeigt.

Lettland macht Alkoholpolitik zur Priorität

Fußgängerzone in Riga.

Das lettische Parlament diskutiert darüber, wie Alkoholkonsum und ‑schäden im Land reduziert werden können. Nach einer längeren Pause wird die Saeima Ende Oktober über Verbesserungen der Alkoholpolitik beraten.

Geplante Preiserhöhungen für Alkohol

Tatsächlich berichtet Latvian Public Media, dass die Saeima eine schrittweise Preiserhöhung für alkoholische Produkte in den nächsten Jahren beschlossen hat. Ab dem 15. März 2026 wird der Steuersatz für hochprozentigen Alkohol steigen. Ab dem 1. März 2028 wird die Verbrauchsteuer für alle alkoholischen Getränke erhöht.

Beispielsweise umfassen die Preisänderungen ab 2028:

  • Starker Alkohol: Erhöhung um 0,51 Euro.
  • Wein: Erhöhung um 0,15 bis 0,30 Euro, je nach Alkoholgehalt.
  • Bier: 0,03 Euro Erhöhung pro Flasche.

Steuermaßnahmen für Tabak und E-Liquids

Latvian Public Media berichtet außerdem, dass die Tabaksteuer im nächsten Jahr und erneut ab 2027 erhöht wird. Der Steuersatz wird um fünf Prozent über die ursprünglichen Pläne hinaus angehoben, um die Tabakbelastung in Lettland zu bekämpfen.

Die Preiserhöhungen ab 2028 umfassen:

  • Eine Packung Zigaretten: Anstieg um 2,20 Euro auf 7,50 Euro.
  • Erhitzter Tabak: Erhöhung um 0,35 Euro pro Packung.
  • Eine 2-Milliliter-Packung E-Liquid: 0,15 Euro Erhöhung.

Auch gesüßte Getränke und Energy-Drinks betroffen

Ein weiterer wichtiger Teil der lettischen Modernisierung der Steuern auf gesundheitsschädliche Produkte befasst sich mit den Schäden durch zuckerhaltige Getränke und Energy-Drinks. Laut Latvian Public Media wird ab 2028 die Verbrauchsteuer für gesüßte Getränke erhöht. Für Energy-Drinks gilt außerdem ein separater Verbrauchsteuersatz.

Die Änderungen sehen auch die Erhebung von Verbrauchsteuern auf alkoholfreie kohlensäurehaltige Getränke vor, die vor Ort in öffentlichen Gastronomiebetrieben zubereitet werden. Bislang waren Getränke, die zum sofortigen Verzehr zubereitet wurden, von der Steuer befreit. Diese Schließung von Schlupflöchern spiegelt einen umfassenden Ansatz wider, der den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgt, die eine gesundheitsfördernde Besteuerung aller schädlichen Produktkategorien fordert.

WHO startet neue Initiative zur Erhöhung von Steuern auf ungesunde Produkte

Eine Gruppe von fünf lächelnden Menschen, die alle den Daumen hochhalten. Überlagert ist das Bild mit den Wörtern 'HEALTH' (vertikal) und 'WEALTH' (horizontal), die wie bei einem Kreuzworträtsel übereinstimmen. Das Bild hat einen blautönigen Look und vermittelt eine positive Atmosphäre rund um Gesundheit und Wohlstand.

Die neue Initiative »3 × 35« der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert Regierungen dazu auf, die realen Preise für Alkohol, Tabak und zuckerhaltige Getränke bis 2035 um mindestens 50 % anzuheben. Mit Unterstützung von Movendi International und anderen globalen Partner*innen zielt die Initiative darauf ab, 50 Millionen vorzeitige Todesfälle zu verhindern, Einnahmen in Höhe von 1 Billion Dollar zu generieren und die Schäden durch nichtübertragbare Krankheiten zu reduzieren.

Beispiele aus Ländern wie Sri Lanka und Litauen zeigen, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuer die Zahl der Todesfälle senkt und die Einnahmen steigert. Trotz des Widerstands der Alkoholindustrie bestätigen Forschungsergebnisse, dass Steuern den Alkoholkonsum, die damit verbundenen alkoholbedingten Schäden und Kosten in der Bevölkerung reduzieren und gleichzeitig Einnahmen und Renditen generieren. Die Initiative ist ein wichtiger Schritt vorwärts in der globalen Alkoholpolitik und bietet einen Fahrplan für Gesundheit und Entwicklung.

Warum diese Maßnahmen für die Gesundheitsförderung wichtig sind

Lettlands Vorgehen reiht sich in einen wachsenden internationalen Trend ein, bei dem Regierungen faire und intelligente Steuern auf Alkohol und andere gesundheitsschädliche Produkte erheben, um die Gesundheitsförderung und Chancengleichheit zu unterstützen. Studien belegen, dass Alkoholsteuern das wirksamste Instrument zur Prävention und Reduzierung alkoholbedingter Schäden sind, zumal diese Schäden eine schwere Belastung für die lettische Gesellschaft darstellen.

Durch die Erhöhung der Preise für Alkohol, einschließlich Wein und Bier, bekräftigt Lettland sein Engagement für den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und die Entlastung von Familien und Gemeinden, die unter alkoholbedingten Schäden leiden. Die neuen Maßnahmen tragen auch dazu bei, die Schäden zu bekämpfen, die beispielsweise Kinder aus Familien mit Alkoholkonsumstörung und ‑abhängigkeit erleiden.

Das aktualisierte Verbrauchsteuergesetz Lettlands ist ein evidenzbasierter Schritt in Richtung einer modernen, umfassenden Alkoholpolitik. Die von Latvian Public Media gemeldeten Fakten zeigen einen klaren Trend: höhere Verbrauchsteuern, verbesserte öffentliche Investitionen und ein Engagement für die Prävention von Schäden durch Alkoholprodukte. In Verbindung mit Forschungsergebnissen zum lebensrettenden Potenzial einer fairen Alkoholbesteuerung zeigt die Entscheidung Lettlands, wie politische Führung die Gesundheit der Bevölkerung verbessern und eine positivere Zukunft für die Menschen in Lettland fördern kann.

European Parliament Reviews Alcohol Taxes

Geschäftsfrau in beigem Kostüm vor dem Eingang zum Europäischen Parlament in Brüssel.

The »Shaping choices: Behavioural taxation in the EU« developed by the European Parliamentary Research Service explores the potential of pro-health taxation to reduce consumption of health harming products as well as increasing revenue.

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Quelle: MOVENDI International

Übersetzt mit www.DeepL.com