Nachrichten
Krebshilfe und Krebsforschung fordern konsequente Präventionspolitik
- von Frank Lindemann

Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die fünfte, aktualisierte Auflage des Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung in deutscher Sprache vor. Er wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können.
Erstmalig beinhaltet er auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention voll auszuschöpfen.
Weiterlesen: Krebshilfe und Krebsforschung fordern konsequente Präventionspolitik
Fokus auf Prävention: Gesundheit statt Krankheit ins Zentrum stellen
- von Frank Lindemann

Das deutsche Gesundheitssystem steht unter Druck. Die Bevölkerung wird älter und kränker. Umweltbelastungen, etwa durch den Klimawandel, wirken sich immer stärker aus. Der Personalmangel in Medizin und Pflege nimmt zu. Obwohl die medizinische Versorgung qualitativ zur Weltspitze gehört, hinkt Deutschland bei der Lebenserwartung hinterher. Dabei ist das Gesundheitssystem mit jährlichen Kosten von 500 Milliarden Euro international eines der teuersten. Wie kann das System entlastet und verbessert werden? Der Wissenschaftsrat fordert hierfür einen Kurswechsel hin zu mehr Prävention.
Weiterlesen: Fokus auf Prävention: Gesundheit statt Krankheit ins Zentrum stellen
Hindernisse für eine evidenzbasierte Alkoholpolitik in Frankreich
- von Frank Lindemann

Frankreich fällt bei der Umsetzung der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen bewährten Maßnahmen zur Alkoholpolitik weiterhin hinter den Erwartungen zurück – und das trotz erheblicher alkoholbedingter Gesundheitsschäden. Eine neue qualitative Studie beleuchtet die Gründe dafür.
Interviews mit Abgeordneten zeigen, dass diese eine zwiespältige Haltung gegenüber Alkohol einnehmen. Sie bevorzugen Maßnahmen mit geringen Auswirkungen und unterstützen evidenzbasierte Instrumente wie Mindestpreise pro Alkoholeinheit nur begrenzt. Gleichzeitig haben Akteur*innen der Alkoholindustrie häufiger Zugang zu Entscheidungsträger*innen als Vertreter*innen des öffentlichen Gesundheitswesens.
Weiterlesen: Hindernisse für eine evidenzbasierte Alkoholpolitik in Frankreich
Alkoholindustrie 2025: Neuer Bericht enthüllt koordinierte Einmischungsmuster in Politik, Märkten und öffentlicher Debatte
- von Frank Lindemann

Der Bericht »The Big Alcohol Exposed Report 2025« dokumentiert, wie kommerzieller Druck die Alkoholindustrie dazu veranlasste, ihre Lobbyarbeit, Narrativkontrolle und digitale Werbung weltweit zu intensivieren. Basierend auf 1.300 dokumentierten Fällen und 77 unabhängigen Studien deckt er ein globales System der Einflussnahme auf, das trotz starker öffentlicher Unterstützung eine evidenzbasierte Alkoholpolitik behindert. Durch die Aufdeckung dieses Systems entsteht Raum für entschlossene Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit, der Gerechtigkeit und der demokratischen Politikgestaltung.
Seite 13 von 249
