Eine Frau mit ernstem Gesichtsausdruck hält beide Hände hoch, als würde sie etwas ablehnen, mit den Buchstaben 'N' auf der linken und 'O' auf der rechten Handfläche geschrieben, was 'NO' ergibt. Der Hintergrund ist in drei vertikale Streifen unterteilt, die an die belgische Flagge erinnern: links grüne Weinberge mit dunklen Trauben, mittig gelb, rechts rote Weinberge mit reifen Trauben.

Belgien lehnt einen Vorschlag für eine EU-Verordnung ab, wonach Weine mit einem Alkoholgehalt von bis zu 6 % als »alkoholarm« gekennzeichnet werden dürfen, mit der Begründung, dass dieser Begriff irreführend sei und die öffentliche Gesundheit gefährden könnte. Die belgischen Gesundheitsbehörden bestehen darauf, dass eine solche Kennzeichnung gegen geltendes Lebensmittelrecht verstößt, den Verbraucher*innen ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt und durch den genaueren Begriff »reduzierter Alkoholgehalt« ersetzt werden sollte.

Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Europäischen Parlament, wo der Vorschlag angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich des Einflusses der Alkoholindustrie auf die Politikgestaltung der EU geprüft wird.

Cartoon, in dem ein Fuchs hämisch grinsend eins von neun Hühnern im Arm hält.

Im Jahr 2018 kündigte der damalige Staatssekretär für Gesundheit, Soziales und Sport, Paul Blokhuis, die Nationale Präventionsvereinbarung an, deren Ziel es ist, die Niederlande bis 2040 gesünder zu machen, indem Rauchen, Übergewicht und problematischer Alkoholkonsum reduziert werden. Insgesamt 70 Partner schlossen sich der Vereinbarung an.

Blick in die Galeries Royales Saint-Hubert, eine Ladenpassage in Brüssel.

Das föderale Parlament hat einen Gesetzentwurf des belgischen Gesundheitsministers Frank Vandenbroucke (flämischer Sozialist) gebilligt, der die Regeln für den Verkauf von Tabak und Alkohol verschärft. Die föderalen, regionalen und sprachgemeinschaftlichen Regierungen Belgiens wollen die Menschen vom Rauchen und Alkoholtrinken abhalten.