Nachrichten aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden
Alkoholindustrie lanciert Konkurrenz zum »Dry January«
- von Frank Lindemann

Beunruhigende Berichte aus den Niederlanden enthüllen eine Gegenkampagne der Alkoholindustrie zum »Trockenen Januar« (»Dry January«): den ›Feuchten Januar‹.
Beispiele aus anderen Ländern zeigen auch die Bemühungen der Alkoholindustrie, den Erfolg des »Dry January« zu sabotieren.
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Alkoholsteuer um 16,2 Prozent erhöhen
- von Frank Lindemann

Am 19. September, dem Tag des Haushalts, wurden die Ausgabenpläne der niederländischen Regierung für das Jahr 2024 vorgestellt. Eines der Elemente ist der Vorschlag, die Verbrauchssteuern auf Alkohol und Tabak zu erhöhen, um die Kosten einiger Maßnahmen zur Armutsbekämpfung zu decken. Außerdem will die Regierung den Alkohol- und Tabakkonsum aus gesundheitlichen Gründen einschränken.
Belgiens Einzelhändler*innen verkaufen Zigaretten und Alkohol an Minderjährige
- von Frank Lindemann

Bild von Maya Schwarzer bei Unsplash
Seit Beginn der belgischen Sommerferien führt die Abteilung »Inspektion von Konsumgütern« des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD) Volksgesundheit eine Kontrollkampagne zum Verkaufsverbot von Alkohol und Tabakwaren an Minderjährige durch. Dabei werden 26 minderjährige Schüler*innen als Testkäufer*innen eingesetzt. Die vorläufigen Ergebnisse sind bereits beunruhigend und werfen die Frage auf, ob die geltenden Gesetze eingehalten werden.
Die ersten Ergebnisse der Kampagne zeigen, dass mehr als 70 % der Einzelhändler*innen die Altersgrenze beim Verkauf von Tabak und E-Zigaretten nicht einhalten. Die meisten Verstöße gibt es in Supermärkten und Tankstellen (80 %).
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