Vier lächelnde Kinder im Freien, die gemeinsam Seifenblasen machen und sich dabei sichtbar amüsieren. Die Kinder sind in lockerer Kleidung und sitzen oder knien auf einem natürlichen Untergrund, umgeben von Bäumen und Grünflächen.

In Cassandra Hopkins erster Studie, die qualitative Interviewdaten verwendet, untersucht sie mit Kolleg*innen die verschiedenen Arten von Eltern-, Kinder- und zukünftigen Erwachsenenfiguren, die von den Teilnehmer*innen in Bezug auf den Alkoholkonsum der Eltern beschrieben wurden. Sie heben auch die Überschneidungen zwischen Geschlecht, Elternschaft und Alkoholkonsum hervor, die in den Berichten deutlich werden.

Titel: Accounts of children’s experiences of living with a heavy-drinking parent: a qualitative study

Autor*innen: Cassandra Hopkins, Robyn Dwyer, Sandra Kuntsche, Hoang Van Nguyen und Anne-Marie Laslett

Zitierung: Hopkins, C., Dwyer, R., Kuntsche, S., Nguyen, H. V., & Laslett, A. M. (2025). Accounts of children’s experiences of living with a heavy-drinking parent: a qualitative study. Drugs: Education, Prevention and Policy, 1–14. https://doi.org/10.1080/09687637.2025.2608746

Quelle: Drugs: Education, Prevention and Policy

Datum der Veröffentlichung: 25. Dezember 2025

Zusammenfassung

Hintergrund

Kinder können durch den Alkoholkonsum ihrer Eltern negativ beeinflusst werden, was sich auf ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirkt. Hier analysieren die Forscher*innen Sinnbildungsprozesse und Interpretationsrahmen, die in Berichten über die Erfahrungen von Kindern mit einem stark alkoholkonsumierenden Elternteil in Australien verwendet werden.

Methoden

Die Forscher*innen verwendeten Daten aus 21 Interviews mit Betreuern von Kindern und Erwachsenen, die über ihre Kindheit reflektierten. Gestützt auf feministische Theorien über die Schnittpunkte von Elternschaft und Geschlecht konzentriert sich ihre Analyse auf die Konstruktion von Eltern- und Kinderidentitäten sowie auf emotionale und relationale Auswirkungen.

Ergebnisse

Es wurden drei zentrale Konstruktionen des alkoholkranken Elternteils identifiziert: launisch, einschüchternd und fremd. Es zeigten sich Überschneidungen zwischen Geschlecht, Alkoholkonsum und Elternschaft, wobei Väter häufig als aggressiv und gewalttätig dargestellt wurden, während Mütter als emotional distanziert zu ihren Kindern beschrieben wurden. Kinder wurden häufig als ängstlich, einsam und zurückgezogen dargestellt. Auch die unmittelbaren und langfristigen emotionalen und zwischenmenschlichen Auswirkungen dieser Erfahrungen wurden beschrieben.

Schlussfolgerungen

Die Identität und das Wohlbefinden von Kindern können durch starken Alkoholkonsum der Eltern beeinträchtigt werden, und diese Auswirkungen können bis ins Erwachsenenalter hineinreichen. Geschlechtsspezifische Normen und soziale Faktoren prägen die Interpretation dieser Erfahrungen. Dieses Wissen kann Fachkräften, die mit Kindern von stark alkoholkonsumierenden Eltern arbeiten, als Grundlage dienen und unterstreicht die Notwendigkeit von politischem Handeln zur Verringerung alkoholbedingter Schäden.

Schluss mit dem Schweigen über Alkohol, Kinder und häusliche Gewalt

Ein kleines Kind sitzt mit dem Rücken zur Kamera am Boden und umarmt einen großen Teddybären. Links im Bild befindet sich ein gelber Bereich mit dem Text '#Silent Voices' sowie dem Hinweis auf die Auswirkungen von problematischem Alkoholkonsum der Eltern.
Stille Stimmen. Hervorhebung der Schäden, die durch problematischen Alkoholkonsum der Eltern verursacht werden, und deren Auswirkungen auf das gesamte Leben.

Alcohol Action Ireland (AAI), die unabhängige irische Interessenvertretung zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden, freut sich, den Start von »End the Silence 2025« bekannt zu geben – einer Reihe von drei Veranstaltungen, die am Dienstag, 11. November, Mittwoch, 12. November, und Samstag, 15. November, stattfinden. »End the Silence« ist Teil der Initiative »Silent Voices« von Alcohol Action Ireland, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Probleme zu schärfen, die durch das Aufwachsen mit alkoholbedingten Schäden in der Familie entstehen, und politische Lösungen zur Bewältigung dieser Probleme vorzuschlagen.

Wenn Männer Alkohol trinken, leiden Frauen und Kinder: die versteckten Folgen

In einem düster beleuchteten Wohnzimmer hält eine Frau zwei Kinder schützend im Arm, beide blicken besorgt auf einen Mann, der mit dem Rücken zur Kamera steht und eine Flasche in der Hand hält.
Foto KI-generiert

Weltweit tragen Frauen und Kinder die Hauptlast des Alkoholkonsums von Männern und sind mit Gewalt, finanziellen Schwierigkeiten und einem zerstörten Leben konfrontiert. Regierungen versäumen es, diese Auswirkungen anzugehen, wodurch Familien schutzlos bleiben. Es ist an der Zeit, sich mit den geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Alkoholkonsums auseinanderzusetzen und Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Frauen und Kinder zu fordern. Unsere neue globale Forschungszusammenfassung deckt die versteckten Schäden des Alkoholkonsums von Männern auf und zeigt, dass politische Entscheidungsträger*innen dringend handeln müssen.

Quelle: Taylor & Francis

Übersetzt mit www.DeepL.com