Vor dem Hintergrund verschwommener Krebszellen ist ein Wasserglas mit dem Aufkleber 'Kein Alkohol' zu sehen. Daneben steht eine Frau mit Krebsschleife in Kampfhaltung.

Eine neue Studie des Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), des Universitätsklinikums Bordeaux, Frankreich, und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass Menschen mit Alkoholabhängigkeit, die sich einer Rehabilitation unterziehen oder abstinent bleiben, ein deutlich geringeres Risiko haben, an alkoholbedingten Krebserkrankungen zu erkranken.

Rückenansicht von zwei Frauen, die von einer Treppe hinaus aufs Meer schauen. In der Ferne ist ein Leuchtturm am Ende einer Mole zu sehen.

Viele Menschen in Europa werden den 8. März, den Internationalen Frauentag, mit einem Glas Alkohol feiern, ohne zu wissen, dass Alkoholkonsum ein Hauptrisikofaktor für die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, Brustkrebs, ist. Das mangelnde Bewusstsein für diesen Zusammenhang stellt ein großes Hindernis für die Krebsprävention und eine Herausforderung für die Gesundheit von Frauen in ganz Europa dar.

Titelseite des OECD-EU-Berichts 'Beating Cancer Inequalities in the EU' neben einer grünen Krebsschleife.

Im Zuge der weltweiten Umwälzungen durch die COVID-19-Pandemie rücken seit langem bestehende Gesundheitsbedrohungen wieder in den Vordergrund der gesundheitspolitischen Agenda. An erster Stelle – und seit langem als größte Bedrohung angesehen – steht Krebs, der bis 2035 die häufigste Todesursache in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), Norwegen und Island (EU+2) sein wird. Krebs hat heute viele Ursachen.