
Das 20. wissenschaftliche Gespräch der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht), das vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Leipzig stattfinden wird, ist eine dreitägige, multiprofessionelle Tagung zur Stigmatisierung von Suchterkrankungen. Sie wird sich mit aktuellen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und klinischen Entwicklungen befassen, die für das Suchtstigma relevant sind.
Ziel ist es, evidenzbasierte Strategien zur Reduktion von öffentlichem, Selbst- und strukturellem Stigma zu bündeln und in praxisnahe Standards, neue Forschungsvorhaben und Interventionsmöglichkeiten umzusetzen. Die Referent*innen und Teilnehmenden der Tagung sollen als Multiplikator*innen für eine stigmafreie Suchtmedizin im Sinne einer multiprofessionellen Umsetzungsallianz fungieren.
Die Tagung knüpft inhaltlich an die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Jahr 2016 geförderte Memorandumstagung »Das Stigma von Suchterkrankungen verstehen und überwinden« an. Ziel ist es, die Entwicklungen der letzten zehn Jahre zu reflektieren, Fragestellungen zu schärfen und anstehende Herausforderungen zu identifizieren.
Zudem ist eine Vorstellung der Forschungsaktivitäten der Nachwuchsgruppe der DG-Sucht geplant.
In der Tradition der Wissenschaftlichen Gespräche der DG-Sucht ist es ein besonderes Anliegen, dass eingeladene Wissenschaftler*innen und Teilnehmer*innen ergebnisoffen zu den vorgestellten Themen diskutieren können.
Die Tagung findet im Hotel Michaelis in der Paul-Gruner-Straße 44 in 04107 Leipzig statt. Es befindet sich in zentraler Lage im südlichen Stadtzentrum. Es ist in einem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht und liegt nur wenige Gehminuten vom Neuen Rathaus und der Fußgängerzone entfernt.
Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung beträgt 150 Euro. Sichern Sie sich jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze, indem Sie sich unter dg-sucht(at)t-online.de anmelden.
Quelle: DG-Sucht
