Veranstaltungssaal mit Bühne und Publikum. Auf den großen Leinwänden über der Bühne werden Informationen zu einer Rednerin aus der Ukraine (Olha Stefanishyna) und dem aktuellen Redner Dr. Reinhardt eingeblendet.

Der 130. Deutsche Ärztetag hat heute in Hannover eine konsequent wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Suchtmedizin und Suchtpolitik in Deutschland gefordert. Die Abgeordneten sprachen sich für mehr Prävention, eine nachhaltige Stärkung der Suchthilfe und der suchtmedizinischen Kompetenzen sowie den Abbau von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen aus.

Frische Gemüseabteilung im Supermarkt mit grünem Blattsalat und roten Tomaten im Vordergrund, im Hintergrund unscharf weitere Obst- und Gemüseregale mit bunter Auswahl.

Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. »Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (›Alkoholshops‹) erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen«, forderte die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes heute in Hannover.

Werbegrafik für das DHS-Jahrbuch Sucht 2026: Links unscharf geblätterte Buchseiten, rechts das Jahrbuchcover mit der Nummer 26, DHS-Logo und unscharfer Menschenmenge im Hintergrund. Überlagerter Text: 'Suchtpolitik muss evidenzbasiert und frei von Ideologien sein.' Unten die Webadresse www.alkoholpolitik.de sowie Social-Media-Links.

Das »DHS-Jahrbuch SUCHT 2026«, herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), ist gestern erschienen. Es berichtet über aktuelle Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zur Medikamentenabhängigkeit und zum Suchtverhalten in Deutschland. Es enthält wissenschaftlich fundierte Zahlen, Daten und Fakten sowie Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft.