Nachrichten
Generationen schützen: Warum 21 das weltweite Mindestalter für den Alkoholkonsum sein sollte
- von Pierre Andersson

Altersgrenzen für den Alkoholkonsum stehen selten im Mittelpunkt der Diskussionen zur Alkoholpolitik. Doch es gibt triftige Gründe, warum dies der Fall sein sollte, schreibt Pierre Andersson. Anhand einer brandneuen US-Studie sowie wegweisender schwedischer und finnischer Forschungsergebnisse zeigt er auf, wie sich die gesetzliche Mindestaltersgrenze für den Alkoholkonsum über Jahrzehnte hinweg auf die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen auswirkt. Die sich verdichtenden Erkenntnisse liefern überzeugende Argumente dafür, dass 21 das weltweite Mindestalter für den legalen Alkoholkonsum sein sollte.
Gesundheitsminister Philippi fordert Null-Promille-Grenze
- von Frank Lindemann

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat sich für eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr ausgesprochen, weil niemand zuverlässig einschätzen könne, wann der geltende Grenzwert von 0,5 Promille erreicht ist und wie Alkohol individuell wirkt. Er plädiert dafür, nur mit 0,0 Promille am Straßenverkehr teilzunehmen.
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Ausschuss des Europäischen Parlaments fordert erneut unverzügliche Einführung von Gesundheitswarnungen auf Alkoholverpackungen
- von Frank Lindemann
Foto KI-generiert
Die Debatte über die Kennzeichnung von Alkohol ist wieder in den Mittelpunkt der EU-Krebsbekämpfungspolitik gerückt, nachdem der Ausschuss für öffentliche Gesundheit des Europäischen Parlaments am 23. März 2026 einen neuen Berichtsentwurf zur Umsetzung des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung veröffentlicht hat. In dem Text bedauert der Ausschuss die begrenzten Fortschritte bei der Einführung verbindlicher Zutatenlisten und Gesundheitswarnungen auf alkoholischen Getränken und fordert die Europäische Kommission auf, »ohne weitere Verzögerung« Gesetzesvorschläge vorzulegen.
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Jahrbuch Sucht 2026: Große Defizite in der Alkoholpolitik
- von Frank Lindemann

Das »DHS-Jahrbuch SUCHT 2026«, herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), ist gestern erschienen. Es berichtet über aktuelle Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zur Medikamentenabhängigkeit und zum Suchtverhalten in Deutschland. Es enthält wissenschaftlich fundierte Zahlen, Daten und Fakten sowie Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft.
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