Eine Hand reicht eine Bierflasche an, während eine andere Hand mit abwehrender Geste signalisiert, das Getränk abzulehnen. Im Hintergrund ist eine unscharfe, farbige Darstellung von Krebszellen zu sehen.

Eine neue weltweite Analyse des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) an der University of Washington bestätigt, dass Alkoholkonsum mit einem erhöhten Risiko für alle zehn in der Studie untersuchten Krebsarten verbunden ist. Die am 1. Juni 2026 in »Nature Health« veröffentlichte Studie wandte das »Burden of Proof«-Konzept des IHME auf 843 bis 2023 veröffentlichte Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien an.

Fünf junge Erwachsene lehnen lächelnd an einer Uferbrüstung und blicken auf einen Hafen mit Booten; im Hintergrund die Skyline von Sydney.

Eine neue Studie der La Trobe University hat ergeben, dass eine Senkung des jährlichen Alkoholkonsums in Australien um einen Liter pro Person die Zahl der Todesfälle durch mehrere wichtige Krebsarten, insbesondere bei älteren Australier*innen, erheblich senken könnte.

Medizinische 3D-Illustration des menschlichen Oberbauchs. Der Magen ist hervorgehoben und in Rot gefärbt, mit einem leuchtenden gelben Punkt an seiner Vorderseite, der auf eine Schmerzstelle oder Entzündung hinweist. Im Hintergrund sind die durchsichtig dargestellten Rippen und Teile des Darms zu sehen.

Das Stomach Cancer Support Network hat zwei kurze Videos veröffentlicht, die denselben Kerngedanken aus zwei verschiedenen Blickwinkeln beleuchten: Alkohol ist kein neutrales »Detail des Lebensstils«, wenn es um Magenkrebs geht. Während sich das eine Video auf die Vorbereitung auf die Operation und die Genesung konzentriert, behandelt das andere die Prävention. Beide kommen jedoch zu demselben praktischen Schluss: Am sichersten ist es, Alkohol zu vermeiden und gegenüber dem medizinischen Team ehrlich über den Alkoholkonsum zu sein.