Kampagnenmotiv vor dem Europäischen Parlament in BrüsselAm 9. September, dem neunten Tag des neunten Monats, um 9:09 Uhr, stellte die Europäische Allianz gegen Fetale Alkoholstörungen (EUFASD) die internationale Kampagne »Zu jung zum Trinken« (Too Young To Drink) vor.

Über 40 Organisationen in mehr als 20 Ländern unterstützen »Too Young To Drink«: morgens um 9:09 Uhr Lokalzeit werden Banner und Poster ein Bild eines neugeborenen Babys in einer Flasche zeigen, zur Warnung vor den Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. In Brüssel findet die Aktion außerhalb des Europäischen Parlaments statt. Die mehrsprachige und vielfältige Kampagne beinhaltet auch einen Videoclip und einen kurzen Film, der die Eltern dieses Babys erklären lässt, warum sie die Kampagne unterstützen. Die Botschaft wird mit dem Hashtag #TooYoungToDrink verbreitet.

Alkoholkonsum im WeltvergleichArtikel im Wall Street Journal vom 22. August zeigt, welche Nationen die meisten Zecher haben

Hier die (freie) Übersetzung:

Inzwischen weiß man, dass das teuerste Bier in Norwegen verkauft wird, während das billigste in Polen gezwitschert werden kann. Aber in welchem Land wird der meiste Alkohol getrunken? Es gibt eine Menge von Stereotypen und Anekdoten rund um den Alkohol: Die Engländer sind immer betrunken, besonders im Urlaub; die Russen trinken Wodka bereits zum Frühstück; die Deutschen verkleiden sich, nur um Bier zu trinken. Die Franzosen erfanden den Champagner und die Chinesen lieben es, ihn zu trinken.

Logo der 6. Europäischen Alkoholpolitik-KonferenzEurocare lädt zur 6. Europäischen Alkoholpolitik-Konferenz vom 27. bis 28. November 2014 in Brüssel ein.

Eurocare durfte bereits die 4. Europäische Alkoholpolitik-Konferenz im Juni 2010 organisieren, und auf diesem Erfolg aufbauend soll die 6. Konferenz ein zeitnaher Katalysator für alkoholpolitische Maßnahmen in Europa werden.

Das Hauptziel der Konferenz ist es, Politiker und Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Alkohol- und Gesundheitsexperten zusammen zu bringen, um Netzwerke zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden zu stärken, den Aufbau von Kapazitäten und Maßnahmen zur Prävention anzuregen und alkoholbedingte Probleme auf allen Ebenen zu senken.

Gegen Testkäufe, mit deren Hilfe die alltäglichen, selbstverständlichen und bislang weitgehend ungeahndeten Verstöße gegen den Jugendschutz aufgedeckt werden, wird von interessierter Seite gerne angeführt, dass diese illegal seien, da Minderjährige zum Gesetzesbruch angeleitet würden. Einmal davon abgesehen, dass diese Rechtsauffassung nicht verfängt, da das Jugendschutzgesetz zwar den Verkauf, nicht jedoch den Kauf unter Strafe stellt, hat die Landesregierung von Oberösterreich in ihrem Landesjugendschutzgesetz eine interessante Rechtslage geschaffen:

Alkoholpolitik