Alkoholpolitik erklären: Das erscheint uns immer wichtiger, denn erstens möchte der »normale« Konsument keine Einschränkungen, und zweitens sind den abhängig Konsumierenden alle Rahmenbedingungen egal.

Aber es muss etwas getan werden, da die Zeche von uns allen bezahlt wird – und insbesondere die Kinder in suchtbelasteten Familien in unvorstellbarem Maße leiden.

Rausch und OrdnungErstmals liegt ein fundierter Überblick über die Geschichte der Alkoholfrage, der Schweizer Alkoholpolitik und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) vor. Das Buch »Rausch & Ordnung« bietet Hintergrundwissen zur Revision des Alkoholgesetzes und zur Auflösung der EAV. Eine digitale Quellenedition und rund 100 Laufmeter neu erschlossene Archivalien laden ein, sich mit den vielseitigen und oft verkannten Aspekten der Alkoholpolitik vertiefter auseinanderzusetzen.

Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Ernährungssicherheit, sicherte in seiner Rede auf einem Seminar, das die Ständige Vertretung Irlands bei der EU zum Thema »Gesundheitspolitik und alkoholbedingte Schäden« in Brüssel am 27. September 2016 organisiert hatte, starke Unterstützung für evidenzbasierte Maßnahmen zur Alkoholpolitik zu, die gegenwärtig in Irland diskutiert werden.

Eine neue Broschüre gibt einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des skandinavischen Forschungsnetzes H2O. Das Skandinavische Zentrum für Wohlfahrt und Soziales hat 2013 ein gemeinsames Forschungsprojekt zu Alkoholschäden bei Passivtrinkern (H2O Nordic) ins Leben gerufen.

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