Vier Frauen und vier Männer sitzen an einem U-förmig angeordneten Holztisch in einem kreativen Besprechungsraum und führen eine Diskussionsrunde. Auf dem Tisch stehen Wassergläser und Notizen. Im Hintergrund befinden sich Holzregale mit Pflanzen, Büchern, Kunstwerken und Dekorationsgegenständen sowie ein Fenster mit Jalousien auf der linken Seite. Der Raum hat einen polierten Holzboden und weiße Wände.

Die Alkoholpolitik im Vereinigten Königreich muss vor dem Einfluss der Industrie geschützt werden und sich an der öffentlichen Gesundheit orientieren, nicht an kommerziellen Interessen. Dies war die klare Botschaft einer von der »Society for the Study of Addiction« (SSA) organisierten Podiumsdiskussion, bei der sich am 4. Februar 2026 in Sheffield Expert*innen aus Forschung, klinischer Praxis, dem Bereich der öffentlichen Gesundheit sowie Betroffene trafen, um den aktuellen Stand der Alkoholpolitik und die Notwendigkeit einer neuen nationalen Alkoholstrategie zu erörtern.

Porträt vom lächelnden Autor Pierre Andersson mit Bart und Brille. Im Hintergrund sitzen Geschäftsleute an einem Tisch mit einer leuchtenden holografischen Netzwerk-Weltkarte.

Die wirksamste Waffe der Alkoholindustrie gegen staatliche Initiativen zur Erhöhung der Alkoholsteuern ist die Erstellung eigener »Beweise«. Seit über einem Jahrzehnt finanzieren transnationale Alkoholkonzerne das Unternehmen »Euromonitor International«, um Schätzungen zum illegalen Alkoholkonsum zu erstellen. Diese werden dann über ein Netzwerk aus Lobbygruppen, Medienplatzierungen und Stellungnahmen verbreitet, um wissenschaftlich fundierte Alkoholsteuermaßnahmen anzugreifen und zu untergraben.

Mehrere Hände mit unterschiedlichen Hauttönen sind aufeinandergestapelt, was Zusammenhalt, Diversität und Teamarbeit symbolisiert.

Mit dem Papier »Erforderliche Maßnahmen zur Senkung der negativen Folgen des Alkoholkonsums« wenden sich heute über 20 Organisationen an die Entscheidungsträger*innen des Bundestags. So ist ein breites Bündnis aus Fachorganisationen entstanden, das einen besseren Schutz der Bevölkerung vor alkoholbedingten Schäden fordert.

Eine Familie mit zwei Kindern sitzt auf einer Picknickdecke im Grünen und trinkt gleichzeitig aus Wasserflaschen. Vor ihnen liegen Obst, Gemüse und ein Picknickkorb.

Es ist Freitagabend, und Sie schenken sich ein Glas Wein ein, während Ihr Teenager an der Küchenzeile sitzt und auf seinem Handy scrollt. Er schaut kaum auf. Aber er nimmt mehr wahr, als Sie denken.

Meine neue Studie hat ergeben, dass sich die Alkoholgewohnheiten der Eltern, die sie zu Hause vorleben, auf ihre Kinder übertragen.