Publikum von hinten bei einer Konferenz: Zahlreiche Zuhörer*innen sitzen in Reihen und blicken auf eine Bühne, auf der ein Redner am Pult steht. Im Hintergrund sind eine Leinwand mit dem Schriftzug 'open minds' sowie mehrere Flaggen zu sehen.

Das 20. wissenschaftliche Gespräch der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht), das vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Leipzig stattfinden wird, ist eine dreitägige, multiprofessionelle Tagung zur Stigmatisierung von Suchterkrankungen. Sie wird sich mit aktuellen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und klinischen Entwicklungen befassen, die für das Suchtstigma relevant sind.

Nahaufnahme einer Hand, die eine braune Bierflasche gegen einen unscharfen Innenhintergrund hält. Das weiße Etikett der Flasche trägt in schwarzer Großschrift den warnenden Text „Alkohol macht Krebs“ sowie darunter in kleinerer Schrift „Keine sichere Menge“.

Das öffentliche Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und einem erhöhten Krebsrisiko ist seit Februar 2025 unverändert geblieben: Laut einer neuen Umfrage des Annenberg Public Policy Center (APPC) der University of Pennsylvania gibt mehr als die Hälfte der US-Amerikaner*innen an, dass regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöht, später an Krebs zu erkranken.

Vier junge Menschen sitzen an einem Holztisch im Freien, lächeln und schauen gemeinsam auf ihre Smartphones.

Die belgische Regierung hat am Freitagabend beschlossen, die Regelungen für Alkoholwerbung zu verschärfen. Der Warnhinweis »Alkohol schadet der Gesundheit« wird künftig auf allen Werbeanzeigen für alkoholische Getränke erscheinen. Influencer*innen unterliegen neuen Vorschriften, um insbesondere Jugendliche zu schützen.

Drei Personen in formeller Kleidung stehen nebeneinander vor einem dunklen, gelblich getönten und von Nebel umgebenen Hintergrund. In der Mitte eine Frau mit kurzen Haaren, flankiert von zwei Männern in Anzügen, alle mit ernstem Gesichtsausdruck.

Alkohol ist eines von fünf kommerziellen Produkten, die für 31 % aller Todesfälle weltweit pro Jahr verantwortlich sind – so das Ergebnis einer bedeutenden neuen Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Darin wird die Alkoholindustrie in einen breiteren Zusammenhang gestellt, in dem Unternehmen systematisch die Wissenschaft und die Politikgestaltung im Bereich der öffentlichen Gesundheit untergraben.